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Wasserwanderrastplatz für Schiffbauergasse

Potsdam Wasserwanderrastplatz für Schiffbauergasse

Am Rande des Kulturquartiers Schiffbauergasse wird im Mai 2018 Potsdams erster offizieller Wasserwanderrastplatz für Kanuten und Ruderer freigegeben. Die Anlegestelle ist nur wenige 100 Meter von der Innenstadt entfernt, wo am Ufer unterhalb des Museums Barberini eine weiterer Anleger für Sportboote vorbereitet wird.

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Neben der Marina am Tiefen See soll im Mai 2018 ein Wasserwanderrastplatz eröffnen.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Am Rande des Kunst- und Kulturquartiers Schiffbauergasse soll im Frühjahr 2018 ein Wasserwanderrastplatz für Kanuten und Ruderer eröffnet werden. Das hat Rathaussprecherin Friederike Herold am Mittwoch auf MAZ-Anfrage mitgeteilt. Die Fertigstellung der landschaftsgärtnerischen Arbeiten und der Kanurampe zwischen der Marina und der Humboldtbrücke sei im Mai geplant. Die Errichtung der Kanurampe kostet nach Angaben der Sprecherin 16 .000 Euro, für die landschaftsgärtnerischen Arbeiten seien 19.000 Euro eingeplant. Das Projekt werde über Städtebauförderung und einen kommunalen Eigenanteil finanziert. Mit der Kanurampe wird der erste offiziell Wasserwanderrastplatz der Landeshauptstadt eröffnet.

Auf eine kleine Anfrage des Stadtverordneten Peter Schultheiß (Potsdamer Demokraten/SPD) hatte die Verwaltung vor wenigen Tagen bestätigt, dass auch die Betreiber der Marina am Tiefen See Interesse am Betrieb eines Rastplatzes für muskelgetriebene Wasserfahrzeuge bekundet habe. Schultheiß argumentierte in seiner Anfrage gegen den öffentlichen Wasserwanderrastplatz, da der Bedarf mit dem Angebot des privaten Betreibers „gedeckt“ sei, „auch wenn der Liegegebühren erheben wird“.

Nach Mitteilung der Stadt wurden die Betreiber der Marina im März 2016 über das Projekt informiert. Die Marina habe daraufhin Interesse bekundet, „ihre Pachtflächen um den Bereich des Anlegeplatzes zu vergrößern“. Dem habe jedoch „nicht entsprochen werden“ können, „weil die gewerbliche Nutzung in Verbindung mit einer Einzäunung dem Ziel einer öffentlichen, jederzeit zugänglichen Ufernutzung und dem Einsatz von Städtebaufördermitteln widersprochen hätte“.

Bewegung für den Wassersport gibt es auch in der Innenstadt an der Uferpromenade Humboldtstraße unterhalb des Palastes Barberini. Laut Rathaussprecherin Herold rechnet die Stadt noch 2018 mit dem Abschluss des Genehmigungsverfahrens und der Inbetriebnahme der Bootsanlegestelle: „Das Verfahren wird bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bearbeitet“, sagte sie am Mittwoch: „Die Landeshauptstadt reicht derzeit Unterlagen nach, die zur Bearbeitung angefordert wurden. Es wird eingeschätzt, dass das Verfahren 2018 abgeschlossen werden kann.“

Von Volker Oelschläger

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