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Die ersten 1000 Euro gegen Blutkrebs

Bürgschaftsbank spendet für MAZ-Weihnachtsaktion Die ersten 1000 Euro gegen Blutkrebs

Wohl dem, der einen Schutzengel hat – oder einen genetischen Zwilling. Der kann bei einer bösen Erkrankung zum Lebensretter werden. Die in Potsdam beheimatete Deutsche Stiftung gegen Leukämie hilft, genetische Zwillinge zu finden. Die MAZ unterstützt die Arbeit der Stiftung mit ihrer Weihnachtsaktion – und die Bürgschaftsbank Brandenburg beschert uns einen Kickstart.

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Stefan – der Junge, der überlebt hat

Wohl dem, der einen Schutzengel hat.

Quelle: Nadine Fabian

Potsdam. Gesundheit zu schenken, findet Milos Stefanovic, sei eines der edelsten Dinge, die ein Mensch überhaupt für einen anderen tun kann. Deswegen war der Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Brandenburg sofort Feuer und Flamme, als er Gisela Otto kennenlernte. Mit ihrer in Potsdam ansässigen Deutschen Stiftung gegen Leukämie klärt die ehemalige Lehrerin weit über die Region hinaus über Blutkrebs auf und sucht unermüdlich Menschen, die sich als mögliche Spender von Stammzellen und Knochenmark typisieren und registrieren lassen. Stefanovic unterstützt die Arbeit der Stiftung und er war es auch, der Gisela Otto mit der MAZ ins Gespräch brachte. In unserer diesjährigen Weihnachtsaktion sammeln wir für die Arbeit der Deutschen Stiftung gegen Leukämie. Als erster Spender gibt die Bürgschaftsbank Brandenburg 1000 Euro.

„Gisela Otto ist sehr engagiert und immer für die Stiftung unterwegs“, erzählt Banker Stefanovic. „Wir haben schon öfter zusammen gesessen und überlegt, wie man auch in Potsdam, von wo aus die Arbeit ja gemacht wird, mehr Aufmerksamkeit für dieses so wichtige Thema erzeugen kann.“ Mit der diesjährigen MAZ-Weihnachtsaktion wird das gelingen, ist er sich sicher. Drei positive Aspekte seien damit verbunden: „Mit der Berichterstattung werden die Menschen sensibilisiert für diese schwere Erkrankung, die jeden treffen kann, es kommen Spenden für die tägliche Arbeit zusammen und – und das wäre sehr wünschenswert – vielleicht lassen sich auf diese Weise mehr Menschen in der Landeshauptstadt typisieren.“ Dafür muss zunächst nur ein Wangenabstrich erfolgen und eine kleine Menge Blut abgenommen werden. „Ich bin lange typisiert. Aber langsam bin ich zu alt, um wirklich noch als Spender in Frage zu kommen“, so Milos Stefanovic. Nach dem 55. Lebensjahr sei das in aller Regel schwierig. Deswegen hoffe er, dass sich vor allem junge Menschen für die Stammzellen- und Knochenmark-Spenderkartei melden.

Milos Stefanovic ist Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Brandenburg, die die erste Spende für die MAZ-Weihnachtsaktion zugesagt hat

Milos Stefanovic ist Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Brandenburg, die die erste Spende für die MAZ-Weihnachtsaktion zugesagt hat.

Quelle: Bürgschaftsbank

„Hier braucht es einen Menschen. In allem, was ich tue und erreicht habe, habe ich es immer für eine gute Sache gehalten, dass man teilt, abgibt, schenkt. Und hier kann man das Wichtigste überhaupt schenken: Leben – nicht nur Verwandten, Freunden oder Nachbarn, sondern jemandem, den ich gar nicht kenne.“ Alle anderen könnten indes auch helfen: indem sie das Engagement von Gisela Otto und ihren Mitstreitern finanziell unterstützen. Geldspenden werden vollständig für neue Typisierungen verwendet.

„Das Geld bleibt in der Region und man kann vor Ort sehen, wofür es eingesetzt wird“, so Stefanovic. Ein Prinzip, das auch seinen Alltag bei der Bürgschaftsbank prägt. Sein Institut vergibt Bürgschaften für kleine und mittlere Unternehmen, für Gründer und Selbstständige. Zwischen 75 und 80 Millionen Euro waren das bisher allein im laufenden Jahr, rund 300 Brandenburger Unternehmen profitierten davon.

Aktuell sind es oft altersbedingte Nachfolgeregelungen, die die Bürgschaftsbank absichert: ein Seniorchef setzt sich zur Ruhe, aus der Familie kann oder will niemand übernehmen, das Unternehmen wird verkauft, der Käufer braucht dafür die Unterstützung der Bank. „So bewahren wir den Mittelstand und sichern Arbeitsplätze“, erklärt Stefanovic. Er sei einst nach Potsdam gekommen, um in Brandenburg etwas zu bewegen, verrät er. „Nun hoffe ich, dass uns das auch im Hinblick auf die Deutsche Stiftung gegen Leukämie gelingt“.

Die MAZ-Weihnachtsaktion läuft bis zum 24. Dezember. Wir möchten mit ihrer Hilfe 222 Typisierungen bezahlen können. Dafür benötigen wir 11 100 Euro. Bitte spenden Sie!

So können Sie helfen!

Die MAZ sammelt Spenden, um die Laborkosten für 222 neue Knochenmark- und Blutstammzellenspender bezahlen zu können. Eine solche Typisierung kostet 50 Euro.

Das Spendenkonto:

Deutsche Stiftung gegen Leukämie

Mittelbrandenburgische Sparkasse

IBAN: DE 25 160 500 00 1000 01 49 12

BIC: WELADED 1PMB 

Stichwort: MAZ-Weihnachtsaktion

Spendenquittungen können Sie von der Stiftung erhalten, sofern Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift bei der Überweisung mit angeben.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zur diesjährigen MAZ-Weihnachtsaktion? Oder möchten Sie uns die Geschichte erzählen, die Sie ganz persönlich mit dem Thema Leukämie oder mit der Stiftung verbindet? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren! Per Telefon unter der 0331/2840280 oder auch gern per E-Mail an potsdam-stadt@MAZ-online.de

Von Marcel Kirf

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