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Potsdam Weiße Flotte: Neubau am Hafen
Lokales Potsdam Weiße Flotte: Neubau am Hafen
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02:15 01.11.2013
Die Weiße Flotte soll am Fuße des Mercure bleiben. Quelle: Jürgen Stich
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Potsdam, Innenstadt

Die Träume von einem Neubau der Weißen Flotte am Bahndamm sind gestern Abend vorerst geplatzt: Linke und CDU votierten für einen Neubau am Fuß des Mercure; die SPD enthielt sich mehrheitlich. Gegen den Standort Mercure stimmten Bürgerbündnis, FDP und Grüne.

Damit erlitt Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) eine Schlappe; er hatte stark für den Bau am Bahndamm geworben. Enttäuscht waren auch die Bürgerinitiativen „Mitteschön“ und „Rettet den Lustgarten“. Zuvor hatte Weiße-Flotten-Chef Jan Lehmann erklärt, dass die Gespräche mit den Lustgarten-Architekten Dietz-Joppien über den Bau am Bahndamm gescheitert seien. Der Bau dort würde für sein Unternehmen eine „Hinterhofsituation“ bedeuten, so Lehmann. Monika Schulz-Fieguth von der Lustgarten-Initiative bezeichnete eine Gastronomie der Weißen Flotte am Mercure als Bedrohung: „Dadurch werden Arbeitsplätze im Hotel gefährdet.“

Durchgefallen ist auch der Antrag der Verwaltung auf Änderung der Sanierungsziele im Lustgarten. Dadurch wäre nur noch der Standort Bahndamm für den Bau der Weißen Flotte möglich gewesen. Linke und CDU stimmten dagegen. Die SPD enthielt sich. Bürgerbündnis, FDP und Grüne votierten für den Bahndamm-Standort. Hintergedanke der Verwaltung bei der angestrebten Änderung der Sanierungsziele war, dass ein temporärer Anbau der Weißen Flotte am Mercure einem Abriss des Hotelhochhauses irgendwann im Wege stehen könnte. SPD-Mann Pete Heuer sieht das anders. Der Abriss des Mercure sei durch den Beschluss keineswegs zwangsläufig vom Tisch: „Diese Option bleibt uns erhalten. Sollte das Mercure abgerissen werden, müsste die Weiße Flotte eben weichen.“ 

Von Ildiko Röd

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