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Potsdam Wellemeyers neue Bescheidenheit
Lokales Potsdam Wellemeyers neue Bescheidenheit
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10:27 14.06.2013
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Im Jahr 2011 belief sich die Gesamtzahl noch auf 117 000 Besucher. Daher ist man beim Theater nun vorsichtig. Man plane für 2013 bis 2015 mit einer jährlichen Besucherzahl zwischen 108 und 114 000, sagte Wellemeyer. Der bisherige Bestwert lag im Jahr 2007 bei gut 130 000 Zuschauern.

Für die kommende Spielzeit sieht der Haushaltsplan des Theaters eine Kürzung der Produktionen von derzeit 23 auf dann nur noch 21 Inszenierungen vor. Insgesamt seien die Kapazitäten der Belegschaft des Theaters ausgelastet: „Mehr geht nicht.“ Für die nächste Saison seien 620 Veranstaltungen geplant.

Trotz der Reduzierung der Produktionen werde es im Kinder- und Jugendbereich keine Einschnitte geben. „Es gibt auch weiterhin große Bedürfnisse in diesem Bereich“, sagte der Intendant. „Diese Arbeit bleibt unangegriffen.“

Enttäuscht zeigte er sich über die Kooperationsbereitschaft der Potsdamer Schulen. „Wir haben 43 Schulen kontaktiert und wollten dort gerne unser Programm präsentieren. Leider kam nur von drei Schulen eine Rückmeldung.“

Insgesamt stehe das Theater im bundesweiten Vergleich aber nicht schlecht da. So liege der Kostendeckungsgrad bei 11,3 Prozent für das Jahr 2013. Im Schauspielhaus Düsseldorf , einer vergleichbaren Spielstätte, hingegen nur bei 8,1 Prozent. Auch bei der finanziellen Zuwendung pro Besucher liege das Theater im bundesweiten Durchschnitt. Laut Wellemeyer wird die Eintrittskarte mit 93,36 Euro subventioniert.

2013 bekommt das Theater erstmals mehr als zehn Millionen Euro von Stadt und Land. Erneut kritisierte der Intendant die zu geringe Ausstattung des Theaters mit Eigenkapital. „Dort würde ich ein Ausrufezeichen hintersetzen, dass das Eigenkapital aufgestockt wird“, sagte Wellemeyer. Wie berichtet, hatte auch der Förderkreis des Ensembles kürzlich eine Aufstockung der 75 000 Euro gefordert. Der Kulturausschuss schloss sich dieser Forderung an. Allerdings hat Wellemeyer in einer gemeinsamen Erklärung mit Oberbürgermeister Jann Jakobs erst vor wenigen Wochen darauf hingewiesen, dass es „bei den Zuschüssen für das Theater keinen weiteren Spielraum nach oben geben“ werde. (Von Marcel Jarjour)

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