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Flamenco in der Alexandrowka

Am 6. Juni Welterbefest in Potsdam Flamenco in der Alexandrowka

Vor 25 Jahren wurde Potsdam zur Welterbe-Stadt. Am 6. Juni findet in der Alexandrowka – der russischen Blockhaussiedlung im Norden der Stadt – wieder das Welterbefest statt. Diesmal geht es ganz schön sportlich zu: Vor den pittoresken Häusern soll das Tanzbein geschwungen werden.

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Tatjana Hein und Ljuba Mikhaylyok waren Gastgeberinnen beim ersten Potsdamer Unesco-Welterbetages in der Alexandrowka.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Zum zweiten Mal wird die russische Kolonie Alexandrowka am 6. Juni zum Schauplatz des Unesco-Welterbefestes. Passend zum Thema der Jahreskampagne „Potsdam bewegt“ wird das Programm in der Welterbekulisse mit immateriellem Weltkulturerbe bestritten: Angekündigt sind unter anderem argentinischer Tango, spanischer Flamenco und brasilianische Samba de Roda aus dem Reconcavo Bahias.

Seit zehn Jahren beteiligt sich Potsdam mit wechselnden Veranstaltungsorten und bester Publikumsresonanz regelmäßig am jährlichen Unesco-Tag. Dem Auftakt zum Pfingstsonntag 2006 in der Kolonie Alexandrowka folgten Feste unter anderem auf dem Pfingstberg und im Krongut Bornstedt, in der Schwanenallee und zuletzt im Strandbad Babelsberg. 4500 Gäste kamen nach Angaben von Rathaus-Marketingchefin Sigrid Sommer zu dem Fest, das 2014 unter dem Motto „Leben im Unesco-Welterbe“ stand.

25 Jahre Welterbe

Ein Festvortrag des Versailler Bürgermeisters Francois de Mazières eröffnete am 18. April die Veranstaltungsreihe der Stadt zum 25. Jubiläum der Aufnahme von Potsdams Schlössern und Gärten in die Unesco-Welterbeliste.

Höhepunkt ist das Unesco-Welterbefest in der Kolonie Alexandrowka.

Im Oktober gibt eine Vortragsreihe im Bildungsforum zur gemeinsamen Eintragung der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung.

Zwei Tage vor dem Jubiläum, am 10. Dezember, gibt es ein Festkonzert mit Schülern der städtischen Musikschule im Nikolaisaal.

Eröffnet wird das Welterbefest am 6. Juni um 14 Uhr von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und seinem Amtskollegen aus Potsdams italienischer Partnerstadt Perugia. Der Antrittsbesuch des kürzlich gewählten Andrea Romizi fällt mit den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zusammen. Auch das Welterbefest bekommt deshalb eine italienische Note. Neben der Babelsberger Tanzakademie von Marita Erxleben, der Flamencoshow Nionas y Flores mit Laura Risa, argentinischem Tango mit dem Potsdamer Ensemble Tanguito und europäischem Tango und Samba mit dem Potsdamer Tanzsportclub Rot-Gold wird die Band Swingle Kings aus Perugia aufspielen, die damit bereits zu dritten Mal in Potsdam gastiert.

Zum familiengerechten Begleitprogramm gehören neben Informationsständen der Stadt und der Schlösserstiftung unter anderem Führungen für Erwachsene mit Stadtkonservator Andreas Kalesse, sowie ein Bastelzelt, ein Märchenzelt und eine Hopseburg für das junge Publikum.

Das Welterbefest ist ein Höhepunkt des städtischen Veranstaltungsprogramms zum 25. Jahrestag der Aufnahme der Schlösser und Parks von Berlin und Potsdam in die Liste des Welterbes.

Von Volker Oelschläger

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