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Potsdam Weltpremiere des VW Passat in Potsdam
Lokales Potsdam Weltpremiere des VW Passat in Potsdam
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10:27 04.07.2014
Noch verhüllt: der neue VW Passat vor dem Volkswagen Designzentrum in Potsdam. Quelle: Ralf Hirschberger
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Potsdam

Von wegen Wolfsburg: die Autohauptstadt der Republik war zumindestens am Donnerstagabend keine geringere als Potsdam. Der Autokonzern Volkswagen feierte im schmucken Design Center an der Schiffbauergasse die Weltpremiere der neuen Passat-Modelle Variant und Limousine. Und der Autohersteller ließ es bei der Veranstaltung mit rund 500 Gästen so richtig krachen mit allem, was zu einer Weltpremiere eben so dazu gehört. Viel Musik, Lichteffekte und animierten Videos. Doch einen Blick vorab auf die echten neuen, eleganten Karossen blieb dem Publikum erst mal verwehrt. Die komplett verhüllten Modelle wurden gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Bis Konzernchef Martin Winterkorn dem wartenden Volk die neuen Modelle präsentierte. 

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Volkswagenchef Martin Winterkorn und Ministerpräsident Dietmar Woidke begutachten das Modell.

"Der Passat steht seit fast 40 Jahren für sich", sagte der Konzernchef. "Das Modell ist eine der wichtigsten Baureihen des Unternehmens", betonte er vor den zahlreichen Prominenten im Designstudio.
Auch die Brandenburger Politiker ließen sich die Präsentation nicht nehmen: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nahm neben Winterkorn und Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) Platz. Und Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck konnte sich einen ersten Überblick über das neue Fahrzeug verschaffen, das 160 PS unter der Motorhaube verbirgt. Doch bis der Wagen auf der Straße erscheint, dauert es noch ein bisschen. Erst ab Oktober wird der neue Mittelklasseflitzer bei den Autohändlern stehen.

Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck und Musikproduzent Leslie Mandoki ließen sich die Präsentation nicht entgehen. Quelle: Julian Stähle

VW Design Center in der Schiffbauergasse in Potsdam
Dass ein Auto, das von China bis Kalifornien gefahren wird, ausgerechnet im beschaulichen Potsdam präsentiert wird, hat einen einfachen Grund, wie Unternehmenssprecher Christoph Peine erklärt. "Wir freuen uns, in Potsdam zu sein, weil die Location gut zum Anlass passt.“

Die Location, das ist ein 27 Millionen Euro teurer, durchgestylter Bau mit viel Glas und Platz für innovative Ideen. Seit Anfang 2005 tüfteln 80 Beschäftigte hier mit Blick auf den Tiefen See an neuen Automobilgenerationen. Weitere Design Center betreibt VW an seinem Hauptstandort in Wolfsburg (Niedersachsen), im US-amerikanischen Santa Monica, im brasilianischen Sao Paulo sowie in Shanghai/China. Welche Teile des neuen Passat – das elegant geschwungene Heck oder die schicken Felgen – in Brandenburg entworfen wurden, kann oder will man bei VW aber nicht preisgeben. „Unsere Spezialisten sind stark miteinander vernetzt, das geht im Rahmen einer Entwicklung ständig hin und her", so Unternehmenssprecher Peine.

VW machte es spannend
Fotos des neuen Passat hielt der Konzern streng unter Verschluss. Sicher war nur: Das neue Modell hat einen neun Zentimeter längeren Radstand und ist 14 Zentimeter flacher als der Vorgänger. Die interessanteren Neuerungen dürften aber unter der Karosserie stecken.

Im Vorfeld wurde zudem gemunkelt, dass der Passat bis zu 85 Kilogramm leichter werden wird. Von der Klimaanlage bis zum Fahrwerk – überall wurde, etwa durch den Einsatz leichterer Materialien wie Aluminium, abgespeckt. Die Hinterachse wiegt 4,7 Kilo weniger als zuvor und das Lenksystem 2,2 Kilo weniger. Auf diese Weise sollen Fahrtwiderstände und damit der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden – um 15 bis 20 Prozent, wie es heißt. Davon sollen alle Motorarten profitieren. Für besondere Sparfüchse gibt es den Passat auch erstmals als Plug-in-Hybrid.

Beim Einparken unterstützt ein Roboter. Auch das Manövrieren mit Anhänger soll automatisch erleichtert werden, ein System, das VW erstmals mit dem Passat vorstellt. Ebenfalls eine Weltpremiere: der Stauassistent, der im Stop-and-Go-Verkehr selbstständig Gas gibt und bremst. Außerdem gibt es eine Notbremsfunktion, die nicht nur andere Autos, sondern auch Fußgänger erkennt.

Hintergrund

  • Der Mittelklassewagen gehört zu den meistverkauften Modellen des Wolfsburger Autokonzerns. Vor 41 Jahren führte VW die erste Generation des Passat ein. An der achten Generation haben auch Kretive aus der Landeshauptstadt mitgewirkt. Seit 2005 gibt es das Design Center in der Schiffbauergasse.
  • Das in achter Generation gebaute Auto ist hierzulande vor allem ein Firmenwagen. Der Passat steht am oberen Ende beispielsweise in Konkurrenz zum 3er BMW oder der Mercedes-C-Klasse. Auch das Modell A4 der VW-Tochter Audi gehört zum Kreis dieser Wettbewerber. Nach VW-Lesart tritt der Passat nun "auf Augenhöhe mit den Premiummarken" an.
  • Mit zuletzt weltweit rund 1,1 Millionen Verkäufen pro Jahr ist der Passat die wichtigste Baureihe des Zwölf-Marken-Konzerns.

Von Marcel Jarjour und Angelika Pentsi

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