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Wetterreporterin übernimmt „RBB Gartenzeit“

Neue Aufgabe für Moderatorin Ulrike Finck Wetterreporterin übernimmt „RBB Gartenzeit“

Moderationswechsel bei „RBB Gartenzeit“: Ab 17. Januar 2016 moderiert Ulrike Finck das Ratgebermagazin und gibt darin Tipps fürs Grünen und Blühen in der Region. Die Babelsbergerin löst Hellmuth Henneberg ab. Er nimmt für ein Jahr eine persönliche Auszeit.

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Moderatorin Ulrike Finck ist bald das neue Gesicht beim Gartenmagazin des Rundfunks Berlin-Brandenburg.

Quelle: christel köster

Potsdam. Ein Südbalkon kann offenbar zum Quell gärtnerischer Dramen werden. Denn Pflanzen müssen hart im Nehmen sein, wenn im Sommer ständig die Sonne draufknallt, aber die Zeit zum täglichen Gießen fehlt. Als sich Ulrike Finck deshalb bei Gartenexperten erkundigte, was man auf einem Südbalkon am besten pflanzen könnte, hieß es: „Nüscht.“ Inzwischen hat die RBB-Moderatorin mit Kakteen und Sukkulenten genügsame Lösungen gefunden. Aroniasträucher, Erdbeeren, Tomaten, Thymian und Salbei gedeihen auf dem Südbalkon – wenn’s genug zu trinken gibt.

Tipps für den richtigen Umgang mit jedwedem Grünzeug auf Fensterbank, Balkon, Terrasse oder im Beet offeriert Ulrike Finck Großstädtern und Kleingärtnern ab 17. Januar 2016 in der „RBB Gartenzeit“. Die charmante Wetterreporterin löst den Moderator Hellmuth Henneberg ab, der sich eine einjährige Job-Auszeit („Sabbatical“) nimmt. Am Sonntag hat er sich von seinen Zuschauern verabschiedet.

Klar, Wetter und Garten hängen ja zwingend zusammen. Aber die 39-Jährige hat nicht nur Ahnung von allerlei Klimakapriolen, sondern auch einen grünen Daumen. Schon als Kind gehabt. „Meine Schwester und ich hatten immer einen eigenen kleinen ,Kindergarten’, in dem wir essbare Sachen angebaut haben: Zuckerschoten, Erdbeeren, Möhren... Eben alles, was schnell wächst. Und wenn wir mal den Hausschlüssel vergessen hatten, konnten wir was ernten und den ersten Hunger stillen“, erzählt die Babelsbergerin, Mutter von neunjährigen Zwillingen.

Die kleine Ulrike machte sich auf den diversen Grünflächen, die ihre Eltern im Laufe der Jahre anlegten, immer nützlich – ob beim Kienäpfel sammeln oder beim Rasen mähen: „Sie sind gern umgezogen, haben Häuser und Gärten auf Vordermann gebracht, irgendwann aber ein schöneres Grundstück entdeckt und alles verkauft. Dann ging’s von vorn los.“ Abgesehen vom besagten Südbalkon kann sich die große Blonde vor allem im parkähnlichen Garten ihres Vaters in Bad Saarow austoben. Auf 12 000 Quadratmetern!

Während des Gesprächs streut Ulrike Finck (es ist ja Erkältungszeit) tolle Tipps gegen Halsschmerzen ein: Gekochte Pellkartoffeln zermatschen, in ein Tuch wickeln, auf den Hals legen. Wirkt ebenso Wunder wie Eibischwurzeltee. Gegen Magenbeschwerden hilft – vergleichbar mit Haferschleim – eine spezielle essbare Kaktusart. Wieder was gelernt!

Nach Studium (Anglistik und Germanistik) und TV-Volontariat startete Ulrike Finck ihre Laufbahn beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg, war anschließend als Redaktionsleiterin für 3w-production tätig und betreute dort Formate für ARD, ZDF, ProSieben. Seit 2007 ist sie Autorin und Live-Reporterin für den RBB, vor allem für „Brandenburg aktuell“. Die Zuschauer kennen Ulrike Finck überdies aus vielen Sondersendungen. „Actionreich“ will sie ihre grünen Moderationen künftig gestalten. „Sich mit Gummistiefeln ins Feld werfen“, nennt Ulrike Finck das. Wer ihre Wetterbeiträge kennt – am Montag erst reportierte sie in schwindelerregender Höhe von einer Feuerwehrdrehleiter – kann sich gut vorstellen, wie flott die „RBB Gartenzeit“ wohl bald daher kommt. An künftigen Themen wird momentan gefeilt. Der Inhalt der ersten Sendung ist gesetzt. Traditionell eröffnet das Magazin die Gartensaison auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Gewiss werden die für Pflanzenfreunde heiklen Südbalkone auch irgendwann zum Thema.

Von Ricarda Nowak

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