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Potsdam Wie aus dem Ei gepellt
Lokales Potsdam Wie aus dem Ei gepellt
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10:25 14.06.2013
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POTSDAM

Dem Osterhasen war es vermutlich zu kalt um persönlich vorbeizuschauen. Die Anwohner der Stadtheide waren da härter gesotten. Sie trotzten den Temperaturen und setzten auf gute Laune und auf ein buntes Programm.

Unter dem Motto des Ostermarktes „Wie aus dem Ei gepellt“ wollte das Netzwerk gemeinsam mit der Nachbarschaftsinitiative Stadtheide den Potsdamern ihre frisch sanierte Wohngegend zeigen. Und der inzwischen aufgehübschte Platz zwischen Zeppelinstraße und Stadtheide kann sich sehen lassen. Mit Unterstützung der „Pro Potsdam“ wurde das Grau von den Fassaden verbannt und durch freundliche Farben ersetzt.

„Beim letzten Ostermarkt war das Wetter warm und die Häuser grau – heute ist es umgekehrt“, sagt der Geschäftsführer vom Stadtteilnetzwerk, Daniel Zeller. Bereits zum zweiten Mal organisieren die engagierten Anwohner den Ostermarkt. Mit so vielen Besuchern hätte Zeller bei der Kälte nicht gerechnet. „Auf dem Platz findet sofort Begegnung statt“, beobachtet er. Es gibt Kaffee, Kuchen und Bratwurst auf Spendenbasis. Mit diesem Geld wird für den Markt ein nostalgisches, mit Pedal betriebenes Karussell bezahlt. Die Kinder der Umgebung sind begeistert.

„Für viele Potsdamer ist diese Gegend das Ende der Welt. Auf unserem Ostermarkt können sie sehen, wie schön es hier ist“, erklärt die Vorsitzende des Stadtteilnetzwerkes, Ulrike Bleyl. Sie präsentierte ihre selbst gestaltete Keramik vor der eigenen Haustür. Auch die Stadtteilwerkstatt „Sägewerk“ hatte einen eigenen Stand. Unter der Woche können Potsdamer in der Werkstatt in der Geschwister-Scholl-Straße gemeinsam werkeln und kreativ sein. Auf dem Ostermarkt sind vor allem die kleinen Hasen aus Holzklötzen der Renner unter den Kindern. „Hämmern und Malen hilft gegen die Kälte“, erklärt „Sägewerk“-Gründungsmitglied Hannah Weisgerber. Dass Basteln nicht nur Kindern Spaß macht, zeigte der Stand des Seniorentreffpunkts „Brückenbogen“. Dank der Unterstützung des Netzwerks haben die Rentnerinnen von der Volkssolidarität einen Raum, in dem sie sich zum Sticken, Nähen und zum Kaffeeklatsch treffen können. Hier auf dem Markt möchten sie nun zeigen, was sie geschafft haben, so die Kreativ-Chefin vom „Brückenbogen“, Roswita Stegemann.

Die Veranstalter sind zufrieden mit dem zweiten Ostermarkt in der Stadtheide, bestätigt Zeller. Mit Puppentheater, Konzert und Lagerfeuer haben die Anwohner zwar nicht die Kälte, aber dafür den Winterblues der Besucher vertrieben. Und der Osterhase lässt sich dann vielleicht auch bald mal blicken. (Von Clara Billen)

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