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Potsdam Wiederaufbaustiftung kompromissbereit
Lokales Potsdam Wiederaufbaustiftung kompromissbereit
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19:15 20.11.2015
Ende 2010 wurde Baufreiheit für den Garnisonkirchturm geschaffen. Quelle: Joachim Liebe
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Potsdam

Die Stiftung Garnisonkirche rückt ab vom Ziel eines kompletten Wiederaufbaus der Garnisonkirche in ihrer historischen Gestalt. Schon der Wiederaufbau des Turmes in seiner historischen Hülle mit dem modernen Nutzungskonzept im Inneren dokumentiere einen Bruch in der Architektur, hieß es in einer am Freitag verbreiteten Erklärung. Der Bau des Turmes werde entsprechend der Baugenehmigung umgesetzt. Der Raum für das Schiff werde hingegen frei gehalten, bis es dazu eine Entscheidung gibt. Die Gestalt des Schiffes könne „gegenwärtig in keiner Weise bestimmt werden“.

Mit ihrer Erklärung reagiert die Stiftung auf die Wortmeldungen einer Reihe von prominenten Befürwortern des Wiederaufbaus. Nachdem der Geistliche Paul Oestreicher und Ex-Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) schon vor geraumer Zeit für den Verzicht auf das Schiff plädierten, sprachen sich Landesbischof Markus Dröge und Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) vor wenigen Tagen für einen Verzicht auf dessen Rekonstruktion aus. Dröge erklärte, das Gesamtkonzept müsse neben der historischen Kontinuität durch den Wiederaufbau des Turmes auch den Bruch mit der Tradition zum Ausdruck bringen. Für das Kirchenschiff stelle er sich ein Konzept vor, das einen Bruch mit der Vergangenheit wiedergibt. Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam und die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche begrüßten am Freitag die Worte des Bischofs.

Die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau gab zugleich bekannt, dass mittlerweile 17 000 Unterstützer auf der Internetseite www.unterstuetzen.garnisonkirche.de unterzeichnet hätten.

Von Volker Oelschläger

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