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Wir suchen Ihren Lieblingsplatz im Grünen

MAZ-Serie „Mein schönster Platz im Garten“ Wir suchen Ihren Lieblingsplatz im Grünen

Zum Start der Serie „Mein schönster Platz im Garten“ verrät Katja Gragert ihren Lieblingsort im Japanischen Bonsaigarten in Ferch. Dort ist Entspannung pur angesagt – ein Grund warum viele Kleingärtner und Naturliebhaber im Sommer in ihre Parzellen gehen. Nun sind Sie, liebe Leser, gefragt: Zeigen Sie uns Ihren schönsten Platz im Garten!

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Katja Gragert, Inhaberin des Teehauses in Ferch, genießt den Blick auf den Zen-Garten.

Quelle: Luise Fröhlich

Ferch. Kleines verzaubertes Reich – so nennt Tilo Gragert seinen japanischen Bonsaigarten in Ferch. Er gilt als einer der schönsten Gärten im ganzen Land. Egal ob professionell oder hobbymäßig – zwischen Tomate, Lavendel und dem Duft der Kiefer entspannen sich viele zur Urlaubszeit am liebsten. Katja Gragert, Inhaberin des Teehauses, das zum Bonsaigarten gehört, hat der MAZ zum Start der Serie „Mein schönster Platz im Garten“ ihren Lieblingsort verraten.

Startschuss für Ihre Bilder

Her mit Ihren Bildern! Mit dem Bonsaigarten in Ferch starten wir in die MAZ-Serie „Mein schönster Platz im Garten“. Jetzt wollen wir wissen, welcher Ihr ganz persönlicher Lieblingsplatz im Garten ist. Schicken Sie uns Fotos von sich oder Ihrer Familie in Ihrem Garten und zeigen Sie uns, wo und wie Sie sich in der Sommerzeit am besten entspannen.

Zu den Fotos von Ihnen und Ihren blühenden Blumen wünschen wir uns außerdem kleine Geschichten: Wer und was ist zu sehen? Seit wann gibt es den Garten? Wer pflegt ihn? Was mögen Sie an Ihrem Lieblingsplatz? Was verbinden Sie damit?

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Von der hölzernen Terrasse des Teehauses aus blickt Katja Gragert direkt auf den Zen-Garten, einen japanischen Steingarten, der aus Kies, Steinen und Felsbrocken besteht. Abgesehen von Moos sind keine Pflanzen zu sehen. Ein bisschen Farbe bringt ein rotblättriger Fächerahorn ins Bild, der dort aber eigentlich gar nicht hingehört. Wichtig sind beim Zen-Garten nämlich nicht die Farben, sondern die Linien und Muster. Diese zu betrachten gilt als Teil der Meditation.

Pavillon ist der Lieblingsplatz vieler Bonsaigarten-Besucher

Tilo Gragert kennt aber auch den Lieblingsplatz vieler seiner Besucher: den Pavillon. Durch die Säulen blickt man wie durch einen Bilderrahmen auf Teile des Gartens. Das sei typisch für einen japanischen Garten, erzählt Gragert. Der Pavillon steht etwas erhöht und bietet so einen Ausblick auf den Koi-Teich, die Azaleen und die vielen kleinen und großen Bäume. „Bestimmt kommen viele Gäste auch hierher, um zur Ruhe zu kommen“, sagt Gragert.

Vor 17 Jahren hat der Bonsaizüchter den Garten eröffnet. Nach und nach entstanden die einzelnen Abschnitte, die jetzt dort zu entdecken sind. Inspirieren ließ sich Gragert auf seiner Studienreise zu den großen Bonsaimeistern nach Japan 1994. „Ich habe mir nie eine Vorstellung darüber gemacht, dass mein Garten irgendwann mal so erfolgreich sein könnte“, gibt er zu. Bis dahin war es ein langer und arbeitsreicher Weg. Angefangen beim Wandelgarten folgte der Pavillon, der Kirsch- und Hortensiengarten, das Teehaus mit dem Zen-Garten und ein eingeschlossener Garten namens „Tsubo-Niwa“.

Garten wird noch größer

Von April bis Oktober wechseln sich die japanischen Gartenpflanzen mit der Blüte ab. Derzeit blühen die Hortensien hinter dem Haupttor. Highlights sind außerdem die Ausstellungen und Festivals zur Azaleen- und Chrysanthemenblüte. Letztere werde den Garten im September in ein Blütenmeer verwandeln, so Gragert.

Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen soll im Bonsaigarten nun ein weiteres Landschaftsstück entstehen, kündigt der Gärtner an. Details will er noch nicht verraten. Die Vorbereitungen laufen allerdings schon seit einigen Jahren. Für den Aufbau und die Pflege werden zudem mehr Mitarbeiter nötig sein. Gragert plant dabei, einen zweiten japanischen Gärtner zu beschäftigen.

Von Luise Fröhlich

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