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Potsdam Wird aus dem Friedrichspark ein Innovationspark?
Lokales Potsdam Wird aus dem Friedrichspark ein Innovationspark?
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21:10 12.02.2017
Zu früh gefreut: OB Jann Jakobs (SPD) hatte 2006 auf chinesische Möbelproduzenten gesetzt, doch es passierte nichts. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Satzkorn/Marquardt/Uetz-Paaren

Auf der Brache zwischen Satzkorn, Marquardt und Uetz-Paaren soll offenbar der Innovationspark Potsdam entstehen. Schwerpunkt: Business und Smart Logistics, also die Digitalisierung von Logistikprozessen.

Das geht aus dem Kundenmagazin der Firma „LogReal. Die Logistikimmobilie GmbH“ aus Dortmund hervor. In einem Brandenburg-Berlin-Special wird das Vorhaben so beschrieben: „Dem wachsenden Flächenbedarf der Unternehmen begegnet die Stadt Potsdam mit dem neuen Innovationspark Business & Smart Logistics“. Weiter heißt es: „Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel, E-Commerce, Light Industrial/Light Manufacturing, Service, Logistik und Engineering kommen als künftige Mieter und Investoren in Frage. Ihnen werden flexible Mietflächen von 300 bis 5000 Quadratmetern zur Verfügung stehen.“

Der Innovationspark soll 19 Hektar Gewerbeflächen umfassen, „von denen 5,5 Hektar sofort bebaubar sind. 13,4 Hektar stehen ab Mitte 2018 zur Verfügung“. Die Flächen befinden sich „in einer etablierten Lage direkt an der A10, Ausfahrt Potsdam-Nord“. Und: „In der Nachbarschaft entsteht auf einer Fläche von zehn Hektar das Fachmarktzentrum Friedrichspark. Ein Baumarkt ist dort bereits vorhanden.“

Der Standort wird LogReal zufolge über ein Service Center für Business & Smart Logistics verfügen, dessen Entwicklung von der TH Wildau unterstützt werden soll. Weitere Besonderheit: „Ein Gleisanschluss ist möglich.“ In der Nähe verläuft die Bahnstrecke Potsdam-Wustermark.

Dass die Pläne für den Innovationspark durchaus in greifbarer Nähe liegen könnten, wird durch die neuesten Entwicklungen rund um den Bebauungsplan für den Friedrichspark untermauert. Bislang sah das Planungskonzept für die Flächen von Eigner Friedrich Landwehrmann noch einen „Vergnügungs- und Freizeitpark“ vor. Das Konzept soll nun endgültig in die Schublade wandern. Stattdessen sollen nach MAZ-Informationen bald die Voraussetzungen zur Entwicklung eines Gewerbe- und Logistikstandortes geschaffen werden.

Auf Nachfrage wollte sich der städtische Wirtschaftsförderer, Stefan Frerichs, nicht äußern. Allerdings hat sich Verwaltung am Donnerstag im Ortsbeirat Satzkorn angesagt, um zum Thema Friedrichspark zu informieren.

Von Ildiko Röd

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