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Wo liegt die schlechteste Straße Potsdams?

Nur noch heute abstimmen Wo liegt die schlechteste Straße Potsdams?

Einige Straßen in Potsdam und Umgebung bestehen nur aus einer Aneinanderreihung von Schlaglöchern. Wir wollten wissen, welche Straßen unzumutbar sind. Die Vorschläge der MAZ-Leser stehen noch bis Sonntagabend zur Abstimmung.

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Die Potsdamer Drevesstraße wurde von den Lesern nominiert. Leser Dieter Grützmann: „Die Straße besteht eigentlich nur aus einer Aneinanderreihung von Schlaglöchern.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die MAZ-Lokalredaktion Potsdam sucht die schlechtste Straße der Region. Drei Wochen lang haben die MAZ-Leser aus Potsdam und dem Umland ihre Vorschläge zur schlimmsten Huckelpiste der Landeshauptstadt eingereicht.

26 Straßen stehen nun zur Abstimmung: Bis Sonntag, 13. August, 24 Uhr können Sie Ihre Stimme abgeben.

Die schlechteste Straße Potsdams - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.

Von der kleinen Verbindungsstraße in Babelsberg bis zur Landesstraße in der Mittelmark reichen die Vorschläge, große Routen wie die Templiner Straße und Marginalen wie die Strecke am Neuen Garten haben es ebenso in die Abstimmung geschafft wie wenig befahrene Wege im Ländlichen.

Hier reiht sich Loch an Loch

Hier reiht sich Loch an Loch: Die Kaniner Straße in Fichtenwalde.

Quelle: Friedrich Bungert

Bei ihren Nominierungen nehmen die MAZ-Leser kein Blatt vor den Mund, der Ärger ist groß. So schreibt Rebecca Bull an die Redaktion: „Die Landesstraße zwischen Krielow und Deetz heißt bei uns nur noch Abtreibungspiste.“ Zur Kaniner Straße in Fichtenwalde befürchtet ein Leser: „Wahrscheinlich muss erst ein Kind vom Rad fallen bis die Verwaltung etwas unternimmt.“ Die Ortsmitte von Fahrland beschreibt Familie Kube aus dem Ortsteil als „verkommen“, es fehle an Beleuchtung und befestigten Wegen. Für die Kubes ist die Erklärung klar: „Oberbürgermeister und Stadtverordnete stört es nicht – es ist ja auch weit vom schönen Zentrum Potsdams entfernt.“

Touristenstrecken keine Aushängeschilder

Auf der Brandenburger Straße in Potsdam dürfen zwar keine Autos fahren, ein Ärgernis ist sie trotzdem: „Fast 50 Prozent der Steine sind mittlerweile durch Asphalt ersetzt worden. Die Fugen sind sehr groß und viele Steine sind lose. Kein Aushängeschild für die Landeshauptstadt, da die meisten Touristen diese Straße benutzen. Außerdem eine Zumutung für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und ältere Menschen mit Rollatoren.“ Auch die Maulbeerallee am Park Sanssouci ist offenbar kein Aushängeschild für die Stadt, wie Peter Schultheiß berichtet: „Was hier den Potsdamer Autofahrern, den Touristen und vor allem der ViP mit ihren Bussen zugemutet wird, spottet jeder Beschreibung.“

Im Umland geht die L73 zwischen Fresdorf und Stücken ins Rennen

Im Umland geht die L73 zwischen Fresdorf und Stücken ins Rennen.

Quelle: Friedrich Bungert

Gleich mehrere Leser schlugen Fußwege vor – denn auch diese sind oft problematisch. Bärbel und Horst Artschwager schreiben: „Entlang dem Fortuna-Fußballplatz in der Ziolkowskistraße kann man schon bei schönem Wetter gewaltig umknicken.“ Rainer Kral beschwert sich über den Zustand des Fußweges in der Galileistraße. Im Bogen in Potsdam-West ist es gefährlich, sagt Bärbel Wendt. Dort seien die Bürgersteige „exorbitant desolat“, im Dunkeln praktisch nicht passierbar. „Weg-und Straßenerneuerungen sind gewiss teuer“, schreibt die Leserin, „durch Sturz verletzte Passanten sind es aber auch.“

Ergebnisse am Dienstag

Am Dienstag präsentiert die MAZ das offizielle Endergebnis des Votings. Dann erfahren Sie auch, was Potsdams Baubeigeordneter Bernd Rubelt zu unserer Umfrage sagt.

Schließlich erreichte die Redaktion auch eine Stimme, die das Problem ein wenig einordnet. Norbert Thiemann aus Bottrop verbrachte im Juli seinen Urlaub in Potsdam. Er sagt: „Wir sind gestern wieder ins Ruhrgebiet zurückgereist. Und was Sie als „Horror-Straßen“ bezeichnen, ist bei uns in vielen Städten geduldeter und erlittener Alltag!“

Von MAZonline / Saskia Kirf

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