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Wohin mit den Glascontainern?

Neuer Standort in der Potsdamer Innenstadt gesucht Wohin mit den Glascontainern?

Die unterirdischen Glascontainer an der Hegelallee sind Geschichte, doch neue Stellplätze noch nicht gefunden. Ab dieser Woche nun begeben sich Mitarbeiter der Stadt auf die Straße und nehmen mögliche Standorte in Augenschein. Dabei, so heißt es, wollen sie die Anwohner von Anfang an mit einbeziehen.

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Die Bewohner der Innenstadt bringen ihr Altglas noch immer an die Stelle, an der einst die unterirdischen Container waren.

Quelle: Nadine Fabian

Innenstadt. Jetzt geht’s los: Nachdem sich die Stadt von den unterirdischen Altglascontainern in der Innenstadt verabschiedet hat, schwärmen ab Dienstag Mitarbeiter der Verwaltung aus, um mögliche neue Standorte in der City und zusätzliche in der Nauener-, der Berliner und der Jägervorstadt in Augenschein zu nehmen. Das kündigte Jens Wiedemann vom öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger im Ausschuss für Klima, Ordnung, Umweltschutz und ländliche Entwicklung an.

Schnelle Lösung wird es nicht geben

Wer allerdings auf eine schnelle Lösung hofft, wird enttäuscht. Man benötige noch zwei bis drei Monate, um geeignete Plätze zu finden und zu bestücken, sagte Wiedemann: „Diese Sache ist intensiv abzuklären, da gibt es viele Befindlichkeiten.“ Zu dem Exkursionstrupp gehören daher auch Vertreter des Bauamtes, der Denkmalpflege, der Straßenverkehrsbehörde und der Stadtentsorgung (Step). Zudem wolle man Anwohner und Grundstückseigentümer von Anfang an einbeziehen. „Es hilft uns nicht, wenn wir uns für einen Standort entscheiden und sich am nächsten Tag eine Bürgerinitiative gründet, die für dessen Auflösung plädiert“, sagte Wiedemann. Grundsätzlich gehe es aber voran: „Wir ziehen im Moment Sachen in Erwägung, über die wir vor einem Jahr noch nicht einmal nachdenken durften.“

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Nicht mehr nachzudenken brauchen Wiedmann und seine Kollegen offenbar über einen Container-Stellplatz auf dem Verwaltungscampus. Weil man damit rechnen müsse, dass die Bürger ihr Altglas auch mit den Auto anliefern, aber nicht jeder mit dem Auto auf das Gelände fahren darf, scheidet der Campus aus. Man wolle aber weiter schauen, ob sich nicht doch ein Standort im Geviert von Friedrich-Ebert- und Helene-Lange-Straße, von Hegel- und Jägerallee anbietet. Dabei sei auch zu beachten, dass die Entsorgungsfahrzeuge der Step um die Ecken kommen und ihre Stützen und den Greifarm ausfahren können.

Brackwasser und Lärm

Die unterirdischen Anlagen auf der Promenade der Hegelallee waren einst auf Wunsch der Stadt aus Gestaltungsaspekten installiert worden. Sie waren diskret, aber für Schäden anfällig und zuletzt in schlechtem Zustand. Brackwasser sammelte sich, oft waren die Behälter überfüllt, Anwohner beklagten sich über Schmutz und Lärm. „Eine Reparatur der Anlagen war nicht möglich und die Kosten für einen Austausch waren zu hoch“, so Wiedemann. Die Container seien inzwischen ausgebaut, die Hohlräume verfüllt – dennoch bringen Bewohner der Innenstadt noch immer ihr Altglas an die gewohnten Stellen. Die Step fahre diese laut Wiedemann auch noch an.

Von Nadine Fabian

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