Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Wohnen in Alter Brauerei
Lokales Potsdam Wohnen in Alter Brauerei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:27 10.04.2013
Entwurf des Büros van Geisten mit Sud- und Kesselhaus. REPRO: MAZ
Potsdam

„Wir haben Erfahrungen mit solchen Projekten“, sagt Terraplan-Geschäftsführer Erik Roßnagel. Die Firma engagierte sich etwa auf dem Areal der Roten Kasernen an der Nedlitzer Straße, wo unter anderem im „Chateau Palmeraie“ mit monumentaler Dachskulptur gehobenes Wohnen entstand. In Pankow ist die burgähnliche Malzfabrik saniert worden. „Dafür haben wir den Denkmalpreis des Landes Berlin erhalten“, sagt Roßnagel. Die Entwürfe stammten vom Büro Van Geisten Marfels. Die Potsdamer Architekten planen auch den Umbau der Alten Brauerei. Baustart soll 2015 sein.

Bis dahin müssen Handwerker und Künstler, die dort Büros, Lager und Ateliers nutzen, ausziehen. „Wir werden alle Mieter langfristig informieren, da wird es keine Probleme geben“, versichert Roßnagel. „Bisher wissen wir nichts genaues. Ich habe vier Wochen Kündigungsfrist“, sagt Fotografin Maria Vaorin. Laut Enno Schultz vom Klanglabor Potsdam gehören 150 Nutzer zur kulturellen Community. 23 Bands proben hier, 15 weitere stehen auf der Warteliste. „Es fehlen Alternativen. Wo sollen wir hin?“, fragt Schultz. „Wir wünschen uns mehr Wertschätzung und Unterstützung vom Gestaltungsrat und der Stadt für die kulturellen Werte, die wir hier schaffen“, wirbt Schultz für die „Kulturbrauerei“. Der Gestaltungsrat befasst sich demnächst mit dem Bauprojekt.

Die Nürnberger Projektentwickler fühlen sich inzwischen an der Havel heimisch: „Wir sind Potsdam in gewissem Umfang dankbar, weil es uns seit 15 Jahren ernährt“, sagt Roßnagel und lobt die Mitarbeiter der Denkmalbehörde als „sehr kompetent. Die weisen nicht einfach an, die erklären, da haben wir viel gelernt“. Bauhistoriker Uwe Licht hat im Auftrag von Terraplan eine Dokumentation erstellt. Fazit: Der Brauerzunft verdankt der Brauhausberg seinen Namen. Friedrich I. ließ Anfang des 18. Jahrhunderts eine „Königsbrauerei“ an der Leipziger Straße gründen. Die heutigen Gebäude in der Albert-Einstein-Straße gehörten der Firma Hoffmann, die später zu Kindl kam. Seit 1935 gibt es die Fassade im Stil der neuen Sachlichkeit. Nach 1945 verstaatlicht, dann rückübertragen, wurde dort bis 1995 Bier gebraut. (Von Carola Hein)

Potsdam Stadt zahlt 625 000 Euro für Brandschutzanlage - „Archiv“ bekommt Erbpachtvertrag

Der Trägerverein des soziokulturellen Zentrums „Archiv“ in der Leipziger Straße 60 darf aufatmen. Der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat gestern in nicht-öffentlicher Sitzung mehrheitlich einem Erbbaurechtsvertrag für das Archiv zugestimmt, der für 66 Jahre laufen soll.

10.04.2013
Potsdam Eine Prognose der Landesregierung zeigt: Die Belegschaft der Polizeiinspektion steht vor einem Umbruch - Älter, kränker, weniger

Die Polizeiipektion Potsdam wird mit voller Umsetzung der Polizeireform im Jahr 2020 personell deutlich schlechter gestellt sein als jetzt. Tun derzeit noch 354 Beamte in Potsdam, Werder und Teltow Dienst, werden es im Jahr 2020 nur noch 276 sein.

10.04.2013
Potsdam Vor allem Frauen wenden sich an die Psychologen / Justizministerium fördert Verein mit 285 000 Euro - Opferhilfe hat immer mehr zu tun

So ein Wunsch wird selten laut: „Ich hoffe, dass wenige Klienten zu Ihnen kommen.“ Zum Glück verstehen Justiz-Staatssekretär Ronald Pienkny und Rosemarie Priet einander.

10.04.2013