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Potsdam Wohnungstauschbörse vor dem Start
Lokales Potsdam Wohnungstauschbörse vor dem Start
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18:59 21.03.2018
Sozialausschuss Potsdam Quelle: Nadine Fabian
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Potsdam

Der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Inklusion tagte am Dienstagabend und befasste sich mit folgenden Themen:

Die Wohnungstauschzentrale – elementarer Bestandteil des im Oktober 2015 von den Stadtverordneten verabschiedeten Wohnungspolitischen Konzepts – soll in diesem Jahr starten. Allerdings könne es frühestens im Sommer soweit sein, sagte Sozialamtsleiter Frank Thomann. In Arbeit ist „etwas mehr als eine reine Tauschbörse im Internet“, nämlich eine von einem Koordinator betreute Beratung in einem extra Büro. Dafür seien 150 000 Euro in den Haushalt eingestellt worden.

Das Kindergesundheitshaus, das die Landeshauptstadt bis 2020 in Kooperation mit dem städtischen Ernst-von-Bergmann-Klinikum auf dem Klinik-Campus eröffnen möchte, ist in Verzug geraten. „Es steht aber nicht auf der Kippe“, betonte der Sozialbeigeordnete Mike Schubert (SPD). „Auch wenn wir jetzt ein paar Probleme haben, geben wir das Projekt nicht auf – wir werden daran weiterarbeiten.“ Die Projektgruppe aus Mitarbeitern der Verwaltung und des Klinikums habe die Planung umgestellt. Man habe erkannt, dass sich das Kindergesundheitszentrum, in das das Gesundheitsamt sowie Fachärzte für junge Patienten, Therapeuten und Partner wie das Netzwerk gesunde Kinder einziehen sollen, nicht vom Schreibtisch aus planen lässt. „Wir verfolgen jetzt eine Mischung aus Raumbelegung und konzeptioneller Planung“, so Schubert. „Das heißt, man geht Raum für Raum durch und schaut, was reinpasst.“

Das Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt“ kommt wieder in Schwung. „Es lag eine Weile brach, aber wir haben den Faden wieder aufgenommen“, so Sozialamtsleiter Thomann. Zum ersten Treffen am 8. März waren 45 Interessierte gekommen. „Das war eine Veranstaltung so voller Agilität, Engagement und Begeisterung wie ich sie selten erlebt habe – es war, als ob alle nur darauf gewartet hätten, dass der Startschuss fällt.“ Alle Teilnehmer plädierten dafür, das Netzwerk fortzuführen. Die Akademie 2. Lebenshälfte soll bei den Pflegekassen einen Antrag auf Förderung stellen. Das Netzwerk war 2006 gegründet worden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Diensten und Einrichtungen zum Wohle der älteren Bürger zu verbessern. Ein Workshop zur Zukunft des Netzwerks ist für den 16. Mai geplant.

Ein Bild aus den Spirellibande-Anfangstagen 2007: Ronny Pietzner kochte damals für das Awo-Projekt an der Grundschule Am Priesterweg – und unterstützte so wie viele andere Ehrenamtliche und Spender die Spirellis. Quelle: Bernd Gartenschläger

Das kostenlose Frühstück an derzeit zwölf Potsdamer Schulen liegt auch den Mitgliedern des Sozialausschusses schwer im Magen. Der nun gefasste Kompromiss sei „vielleicht nicht die beste, aber eine vertretbare Lösung“, sagt Sozialdezernent Schubert. Er informierte darüber, dass künftig professionelle Catering-Firmen das Frühstücksangebot bestreiten. „Das ist nicht mehr das Modell Spirellibande“, so Schubert. Das Awo-Projekt, das an sieben Schulen zu finden ist, war ins Abseits geraten, als die Stadt ein eigenes Projekt für fünf Schulen auflegte und den Plan schmiedete, flächendeckend Schulkinder aus sozial schwachen Familien mit kostenlosem Frühstück zu versorgen. Zum einen gingen die Spenden für die Spirellis zurück, zum anderen kamen im Rathaus rechtliche und bautechnische Bedenken dem ehrenamtlichen Modell gegenüber auf – das Frühstücksangebot wurde nun von Grund auf neu justiert. „Die Spirellibande leistet mehr als eine bloße Essensversorgung – es geht auch um den bewussten Umgang mit Lebensmitteln“, hieß es im Ausschuss einhellig – das Frühstück müsse sozialpädagogisch begleitet werden. Das soll laut Schubert eine Kooperationsklausel in den Verträgen mit den Caterern absichern.

Von Nadine Fabian

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