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Potsdam Wolf lässt sich in Potsdam eher nicht nieder
Lokales Potsdam Wolf lässt sich in Potsdam eher nicht nieder
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14:20 27.05.2017
Ein Rudel Wölfe ist ein beeindruckender Anblick – aber wohl eher nicht auf Potsdamer Gebiete.   Quelle: dpa
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Nattwerder

 Trotz eines gerissenen Rehs am Stadtrand ist es laut Landesamt für Umwelt „eher unwahrscheinlich“, dass sich ein Wolf auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Potsdam ansiedelt. „Dazu sind innerhalb des Autobahnrings die Siedlungsdichte und die Störfaktoren zu groß“, sagte Thomas Frey, Referent im Büro des Amtspräsidenten, am Montag der MAZ. Ein Blick auf das Rissgeschehen 2016 zeigt zudem, dass der Autobahnring offenbar eine Barriere für den Wolf darstellt. Darauf hatte bereits Stadtsprecher Jan Brunzlow hingewiesen, nachdem der Fall Nattwerder Ende vergangener Woche bekannt geworden war.

Wie berichtet, ist auf Potsdamer Boden erstmals die Aktivität eines Wolfes bestätigt worden. Vertreter der Stadtverwaltung hatten erklärt, dass ein vor drei Wochen in Nattwerder gefundenes Reh von einem Wolf gerissen wurde. Zu Gesicht hat das unter Schutz stehende Raubtier indes niemand bekommen. Jäger vermuten derweil, dass es sich um einen auf Reviersuche durchziehenden Wolf gehandelt hat. In der Nähe von Potsdam waren bislang nur tote Wölfe gefunden worden, etwa im Mai 2016 eine auf dem Berliner Ring bei Ferch überfahrene Wölfin.

Mit dem Riss in Nattwerder waren die Untere Jagdbehörde und die Untere Naturschutzbehörde betraut. Das Landesumweltamt, das im Jahr mehr als 3000 Wolfsmeldungen erhalte, wurde laut Thomas Frey nicht einbezogen. Das sei laut offizieller Aufgabenverteilung auch nicht vorgesehen. Demnach sei das Landesamt vor allem auf wissenschaftlicher Ebene und im Schadensfall involviert. Da es sich bei dem Riss in Nattwerder aber um ein Wildtier und nicht um ein Nutztier handelt, sei das Amt zunächst außen vor.

Von Nadine Fabian

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