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Zahl der Arbeitslosen sinkt auch im März

Potsdam liegt bei der Quote im Bundestrend Zahl der Arbeitslosen sinkt auch im März

Im Bezirk der Arbeitsagentur Potsdam ist die Arbeitslosenquote im März zwar gesunken, jedoch nicht so stark wie erwartet. Insgesamt waren 27 742 Menschen bei der Agentur als arbeitslos gemeldet.

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Potsdam. Dies ist im Vergleich zum Februar ein Rückgang von 665 – im Vorjahr waren es allerdings 69 weniger.

Die Zahl der Erwerbslosen in der Landeshauptstadt Potsdam ist ebenfalls leicht zurückgegangen. Derzeit seien 6737 Menschen ohne eine Tätigkeit, 56 weniger als im Vormonat und 129 weniger als im März 2012. Die Quote liegt bei 7,9 Prozent und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 verbessert. Ein Wehrmutstropfen ist allerdings die Tatsache, dass noch nie so wenige Stellen im März vermittelt werden konnten wie in den Vorjahren. „Wir müssen feststellen, dass uns in diesen Monat so wenige Stellen gemeldet wurden, wie seit fünf Jahren nicht in einem März“, sagte die Geschäfstführerin der Potsdamer Arbeitsagentur Edelgard Woythe am Donnerstag bei der Vorstellung der Arbeitslosenzahlen. Insgesamt wurden 857 Stellen gemeldet, die meisten davon in den Bereichen Produktion und Fertigung, gefolgt von Stellen im Logistik- und Vertriebsbereich. Dennoch wurden von den Unternehmen nicht alle Stellen besetzt.

Dies sei einer der Gründe, weshalb die Arbeitslosigkeit im Bereich der Agentur Potsdam nicht so deutlich gesunken sei. „Die Quote in Potsdam liegt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Wir sind positiv eingestellt für die Zukunft“, so Edelgard Woythe. „Es sind dennoch einige Entwicklungen eingetreten, die wir so nicht erwartet haben“, bilanzierte Woythe und spielte auf die schlechten Witterungsbedingungen an. „Durch den langen und harten Winter gab es weniger Einstellungen bei den Bauunternehmen und in der Garten- und Landschaftspflege.“

Dies sei in Europa eine Gesamtentwicklung, die dazu führe, dass die Arbeitgeber sehr verhalten sind, was die Neueinstellungen betreffe, meint Woythe. Hinzu komme auch die konjunkturelle Lage in den Großunternehmen, die weniger Aufträge zu verzeichnen haben.

Besonders kritisch ist die Arbeitsvermittlung in Potsdam bei der Gruppe der Erwerbslosen ab 50 Jahren. Hier gab es im vergangenen Jahr einen Anstieg der Arbeitslosenquote von rund 3,8 Prozent, während sie bei der Gruppe ab 55 Jahren und älter gar um 7,3 Prozent anwuchs.

Einen leichten Rückgang ist auch bei den Hartz-IV-Empfängern zu vermelden. Hier sank die Quote um 5,4 Prozent auf 4723 Leistungsempfänger. „Es ist eine positive Entwicklung“, sagte Frank Thoman, Leiter des Jobcenters. Sorgen bereitet der Agentur weiterhin die hohe Zahl der Langzeitarbeitslosen, die mit rund einem Drittel die größte Gruppe in der März-Statistik ist. (Von Marcel Jarjour)

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