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Potsdam Zentraldepot erst im nächsten Jahrzehnt
Lokales Potsdam Zentraldepot erst im nächsten Jahrzehnt
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10:27 04.12.2017
Der stellvertretende Direktor des Potsdam-Museums, Hannes Wittenberg, im Museumsdepot auf Hermannswerder. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Die Lösung der Depotprobleme für die städtischen Museen, die Stadt- und Landesbibliothek, die Denkmalpflege und das Stadtarchiv ist weit ins nächste Jahrzehnt hinausgeschoben. Nach Mitteilung der Verwaltung ist geplant, für die Vorbereitung des Doppelhaushalts 2020/21 zunächst „ein tragfähiges Gesamtkonzept für die Entwicklung eines möglichst konzentrierten Archiv- und Depotkomplexes aller Bedarfsträger ... zu erarbeiten“.

Laut Stadtverordnetenbeschluss vom April dieses Jahres sollte das Rathaus bereits im Oktober 2017 ein Konzept vorlegen. Im Oktober kam jedoch statt dessen die Mitteilung, dass „voraussichtlich im ersten Quarttal 2018“ die Ergebnisse einer „Voruntersuchung“ vorgelegt werden sollen.

Laut der aktuellen, der MAZ bereits vorliegenden Mitteilung, die am Mittwoch auf der Tagesordnung der Stadtverordneten steht, befindet man sich noch immer in einer ersten Projektphase mit einer „Ist- und Bedarfsanalyse“.

Die Phase zwei mit der „Erarbeitung eines konkreten Lösungsansatzes“ soll „mit externer Unterstützung“ erfolgen. Laut Rathaus sollen für diese zweite Phase insgesamt 150 000 Euro bereitgestellt werden. Nach Beauftragung der externen Unterstützung soll es „voraussichtlich im dritten Quartal 2018“ die nächste Information zur Depotfrage geben.

Die Variante eines Zentraldepots ist von der Verwaltung vorgeschlagen worden, nachdem Stadtverordnete die Lösung der akuten Depot-Probleme des Potsdam-Museums und der Stadt- und Landesbibliothek gefordert hatten.

Von Volker Oelschläger

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