Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Zeppelinstraße bekommt längere Busspur

Verkehr in Potsdam Zeppelinstraße bekommt längere Busspur

Die Zeppelinstraße ist Potsdams schlimmster Verkehrkehrsengpass. Um den Autoverkehr zu drosseln und zugleich den öffentlichen Personennahverkehr zu bevorteilen, wird die stadteinwärtige Bus-Sonderspur verlängert und fängt dann schon vor der Abfahrt zum alten Bahnhof Pirschheide an.

Voriger Artikel
Baby schwer verbrannt und in Klinik geflogen
Nächster Artikel
Vermummter überfällt Laden in Babelsberg

In der Zeppelinstraße gibt es stadteinwärts schon eine separate Busspur. Sie soll nun noch früher beginnen, bereits an der Stadtgrenze.l

Quelle: Bernd Gartenschläger

Pirschheide. In den kommenden Wochen wird die Busspur der Zeppelinstraße um rund 250 Meter verlängert. Dann haben die Busse stadteinwärts schon ab der Eisenbahnüberführung Pirschheide eine eigene Spur, um Staus rechts zu überholen. Bislang fängt die Extra-Spur an der Straße zum Bahnhof Pirschheide an. Mit der geplanten Verlängerung der Spur soll erreicht werden, dass die Busse ab Ortseingang weitestgehend ungehindert fahren können und somit attraktiver für Pendler werden.

In Neubau-Bereich wird zugunsten des Sonder-Fahrstreifen der Verkehrsraum neu aufgeteilt und punktuell verbreitert. Auch künftig stehen für den Autoverkehr je Fahrtrichtung eine Spur sowie eine Linksabbiegespur in die Straße An der Pirschheide zur Verfügung.

Darüber hinaus kann der zusätzliche Busfahrstreifen in Teilbereichen als Abbiegespur zur Tankstelle und zum P+R-Parkplatz am Bahnhof Potsdam Pirschheide genutzt werden. Zeitgleich werden auf dem Geh- und Radweg in Richtung Innenstadt Schäden behoben, die durch Wurzelwachstum anliegender Bäume entstanden sind.

Der Eingriff in den Seitenbereich wird so gering wie möglich gehalten, doch das verhindert nicht die Fällung von drei Alleebäumen. Dazu wurden das Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände und die Naturschutzbehörde Potsdams angehört. Als Ausgleich für die Alleebäume werden Ersatzpflanzungen im Stadtgebiet vorgenommen. Die Baumfällungen werden bis 27. Februar abgeschlossen sein.

Der Baubeginn für die Fahrbahnverbreiterung erfolgt Anfang März. Dabei werden zunächst die stadteinwärtige Straßenbegrenzung sowie der benachbarte Geh- und Radweg zwischen der Straße An der Pirschheide (vor dem Bahndamm) entlang der Tankstelle bis zur Straße Zum Bahnhof Pirschheide erneuert. Anschließend werden die Fahrbahn auf der stadtauswärtigen Seite verbreitert und der angrenzende Geh- und Radweg in Richtung Geltow angepasst. Der stadtauswärtige Linksabbiegestreifen von der Zeppelinstraße in die Straße An der Pirschheide muss während der Bauzeit allerdings aufgehoben werden, damit die notwendigen Flächen für die Fahrbahnerweiterung zur Verfügung stehen.

Einschließlich aller vorbereitenden Arbeiten wie Baumfällungen und den Anpassungen im Seitenbereich (Grünstreifen sowie Geh- und Radweg) belaufen sich die Kosten auf etwa 120 000 Euro.

Von Rainer Schüler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
Potsdams Innenstadt - vor und nach dem Krieg

Der 14. April 1945 ist ein sonniger, warmer Frühlingstag – ein Sonnabend.  Um 22:15 Uhr ertönen die Sirenen, Bomben fallen auf Potsdam und wenig später marschiert die russische Armee in Potsdam ein. Das Stadtbild ist ein anderes geworden.

Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg