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00:26 07.12.2015
Szene aus der Hitler-Satire „Er ist wieder da“.
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Berlin/Babelsberg

Er ist wieder da: Nach fünfwöchigem Thailand- Thailand rauschte Regisseur David Wnendt mit seiner Frau, der Regieassistentin Kathleen Döbbel, vom Flughafen zur Vorweihnachtsparty des Medienboard Berlin-Brandenburg in den Ufo Sound Studios in Mitte. Den Erholungstrip inklusive Tauchschein und Thaiboxen hat sich der Absolvent der Filmhochschule „Konrad Wolf“ verdient: Mehr als 2,3 Millionen Kinobesucher sahen bereits seine Hitler-Satire „Er ist wieder da“ mit dem grandiosen Oliver Masucci als wiederauferstandenem Führer auf Deutschlandreise. Über den Erfolg staunt Wnendt immer noch: „Es hätte tausend Gründe gegeben, dass dieser Film schief geht. Ich habe meinen Kopf noch mal aus der Schlinge gezogen“, feixte der 38-Jährige.

Mindestens 500 Gäste aus der Filmbranche feierten am Mittwochabend bei Wodka-Tee-Cocktails und Schinkenhäppchen. Für Promi-Glamour sorgten „Tatort“-Kommissar Mark Waschke, Christiane Paul (für ihre Rolle in Dani Levys Familienkomödie „Der kleine Diktator“ erblondet), Anna Maria Mühe („Schuld“), Sabin Tambrea („Nackt unter Wölfen“) und Fabian Busch („Er ist wieder da“). Bester Laune zeigten sich die Filmuni-Studenten Golo Schultz (Produktion) und Jakob Lass (Regie). Nach dem Festivalliebling „Love Steaks“ befindet sich ihr nächster Streich „Tiger Girl“ momentan im Schnitt. Einen „gefühlvollen und gewalttätigen“ Film verspricht Schultz für den Kinosommer 2016. Gespannt sein darf man auch auf den neuen Film von Filmhochschul-Absolvent Robert Thalheim. In seiner gerade abgedrehten Agentenkomödie „Kundschafter des Friedens“ vereint er ein feines Ältere-Herren-Trio: Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Winfried Glatzeder. Für die Gangsterfilm-Hommage „Mascarpone“ von Animationsstudent Jonas Riemer stand Schwergewicht Jörg Moukaddam kürzlich in Babelsberg vor der Kamera: „Ein Riesenspaß! Das war ein außergewöhnlich tolles Projekt.“ Für den Kurzfilm wurde ein 1930er-Jahre-New-York aus Pappe gebaut, mit Retrofilm- und Zeichentrick experimentiert.

Keine Vorweihnachtsfeier ohne Geschenke: 4000 Euro kamen für zwei Initiativen zusammen, die sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kümmern. Das Garderobengeld (drei Euro pro Klamotte) ging in den Spendentopf. Wer mochte, gab mehr. Auch die in Babelsberg ansässige Förderinstitution konnte sich über Geld freuen. Unter dem Motto „Scheck is back“ zahlten sowohl der Verleiher des sechsfachen Filmpreis-Gewinners „Victoria“ (50.000 Euro) als auch von „Er ist wieder da“ (80.000 Euro) Fördergelder an Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus zurück. 22 Millionen Kinobesucher gingen in diesem Jahr in Filme, die mit Fördergeldern aus Brandenburg und Berlin entstanden – so viele wie noch nie. Zum Erfolg trugen Hits wie „Fack ju Göhte 2“ bei. Im bisherigen Rekordjahr 2009 waren es 20 Millionen Zuschauer.

Von Ricarda Nowak

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