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Potsdam Zu Umwegen gezwungen
Lokales Potsdam Zu Umwegen gezwungen
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22:00 08.04.2013

Besonders die Bewohner der Konrad-Wolf-Allee 24 haben es seit Donnerstag Nachmittag schwer.

Das Ehepaar Mikus musste nach dem Einkauf feststellen, dass der übliche Zugang zu ihrer Wohnung durch Baustoffe blockiert ist. Seither ist der Weg ins traute Heim und zu den, hinter dem Haus gelegenen, Parkplätzen für die schwerbehinderten Rentner mehr als beschwerlich.

„Die Rettungsfahrzeuge erreichen die Wohnung kaum. So auch am Sonntag, als meine Frau ins Krankenhaus gebracht werden musste“, erzählt Eduard Fidorra, der eine der zehn betroffenen Wohnungen bewohnt. Die Anwohner hätten bereits probiert, den Weg selbst freizuräumen. Der aktuelle Zugang zu den Aufgängen 20, 22 und 24 ist für Fremde kaum auffindbar, da keinerlei Schilder aufgestellt wurden, die den Weg ausweisen.

Vertreter der Pro Potsdam machten sich gestern vor Ort ein Bild der Situation. Ihr Sprecher, Sebastian Scholz, erklärte anschließend, dass die Anwohner sicher in das Haus und wieder hinaus gelangen. Die Wege seien lediglich etwas weiter und Hilfe daher nicht nötig. Für das Ehepaar Mikus gab es trotzdem ein Aufatmen. Die Pro Potsdam überlies ihnen für die Dauer der Bauarbeiten einen Schlüssel für die Tür zum Hinterhof, über den sie ihr Auto ohne Probleme erreichen können.

Die Bauarbeiten sind Teil der Umgestaltung des Stadtteils Drewitz zu einer Gartenstadt und werden noch bis voraussichtlich 31. Dezember andauern. (fms)

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