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Potsdam Zünder gesprengt
Lokales Potsdam Zünder gesprengt
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20:30 08.04.2013
POTSDAM

Daraufhin musste ein Sperrkreis eingerichtet werden, denn sie war nicht transportfähig und musste am heutigen Dienstagvormittag unschädlich werden.

Um 8 Uhr wurde dafür ein Sperrkreis von insgesamt 110 Einsatzkräften eingerichtet. Kurz vor 10 Uhr war die Gefahrenzone geräumt und es konnte mit der Entschärfung begonnen werden. Nachdem der Zünder bereits rund 20 Minuten später entfernt wurde, wurde er um 10:25 Uhr gesprengt. Der Sperrkreis wurde gegen 10:40 Uhr freigegeben.

Gesperrt waren die Bundesstraße 2 nach Michendorf und die Templiner Straße nach Caputh. Hermannswerder war nur über die Fähre zu erreichen. Bis zur Entschärfung musste das Gebiet über die Autobahn und die Heinrich-Mann-Allee umfahren werden.

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Insgesamt mussten 600 Menschen Wohnungen, Firmen, Büros und Geschäfte verlassen. Polizisten und Stadtbedienstete gingen dafür von Tür zu Tür. Ganz besonders nervenstark mussten die 54 Abiturienten des Evangelischen Gymnasiums auf Hermannswerder sein. Für sie ging es mit Blaulicht zum Abitur: Die Schüler wurden mit einem Sonderbus durch den Sperrkreis gefahren. Start war um 8.30 Uhr am Hauptbahnhof; die Deutsch- und Englisch-Prüfung begann wie für alle anderen Abiturienten im Land Brandenburg Punkt 9 Uhr.

Die ersten Bomben auf Potsdam fielen im Juni 1940. Bis zu dem verheerenden Angriff am 14. April 1945 kam es zu etwa 50 Abwürfen auf das Stadtgebiet. Die nun gefundene Bombe – ein 250 Kilogramm schweres Exemplar britischer Herkunft – liegt in der Nähe des Deutschen Wetterdienstes in nur 30 Zentimeter Tiefe. Sie wurde bei der systematischen Suche nach Weltkriegsmunition entdeckt. Historische Luftbilder hatten den Tipp geliefert. (Von Nadine Fabian)

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