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Zukunft des Hippodroms in Potsdam ungewiss

Bauausschuss vertagt Streitthema Zukunft des Hippodroms in Potsdam ungewiss

Die historische Parkanlage könnte wieder hergestellt werden – aber weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das sorgt für Unmut. Um die Gesamtentwicklung des Areals nicht zu behindern, wird der Rest des B-Plan-Verfahrens unabhängig davon auf den Weg gebracht. Es geht es unter anderem um den Bau einer Steganlage für Hasso Plattners Campus Jungfernsee.

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Die Villa Jacobs ist ein Persius-Bau am Jungfernsee.

Quelle: Christel Köster

Nauener Vorstadt . Der Bauausschuss hat am Dienstag entschieden, dass der geplante Bebauungsplan für das Areal zwischen der Villa Jacobs und dem Campus Jungfernsee von SAP-Gründer Hasso Plattner gesplittet werden soll. Die Problematik rund um das „Hippodrom“ – eine historische Parkanlage mit ovaler Wegeführung – an der Villa Jacobs wurde zurückgestellt. Derzeit ist die Fläche noch Wald. Laut B-Plan-Entwurf soll das Areal zu einer privaten Grünfläche unter Wegfall des allgemeinen Betretungsrechts umgewidmet werden.

Wie berichtet, würde der Besitzer der Villa Jacobs in diesem Falle das Hippodrom rekonstruieren lassen und die Pflege des Areals übernehmen. . Saskia Hüneke (Grüne) sprach sich gegen eine Teilung des B-Plans aus. „Ich betrachte das als ein Gesamtpaket und befürchte, dass wichtige öffentliche Ziele auf diese Weise nicht gesichert werden.“ Dazu zählt beispielsweise die Zuwegung bis zum Uferweg. Hüneke würdigte das Engagement des Eigentümers der Villa Jacobs, die Gartenanlage wiederherstellen zu wollen.

Blick auf den Jungfernsee

Blick auf den Jungfernsee.

Quelle: Köster

Um die Gesamtentwicklung auf dem Uferareal nicht zu behindern, einigte man sich auf Vorschlag von Pete Heuer ( SPD) darauf, den Rest des B-Plan-Verfahrens unabhängig vom Thema Hippodrom auf den Weg zu bringen. Hier geht es unter anderem um den Bau einer Steganlage für den Campus Jungfernsee von Hasso Plattner. An dem Steg soll ein Bootsshuttle zwischen dem Campus Jungfernsee und dem Campus Griebnitzsee eingerichtet werden. Zur Sicherung des Uferwegs werde ein Fußwegerecht in den Kaufverträgen der Grundstückskäufer eingetragen, erklärte Stadtplanungschef Andreas Goetzmann Ob das Wegerecht auch für Radfahrer gilt, blieb offen. Der Weg verläuft von der Brücke des Friedens bis zur Meierei.

Von Ildiko Röd

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