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Potsdam Zusätzliche erste Klassen in Potsdam
Lokales Potsdam Zusätzliche erste Klassen in Potsdam
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00:31 05.06.2015
Das Bürgerhaus Bornim wird übergangsweise Schule, Kantine und Hort. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Schullandschaft der Landeshauptstadt wächst weiter. Voraussichtlich werden im Spätsommer 1676 Kinder eingeschult, kaum weniger als im vergangenen Jahr, als die Stadt mit 1698 Erstklässlern einen Rekord erlebte. Im kommenden Jahr ist nach Einschätzung der Verwaltung wieder mit einem deutlichen Aufwärtstrend zu rechnen. Zusätzliche erste Klassen gibt es nach Mitteilung des zuständigen Fachbereichs im neuen Schuljahr an der Rosa-Luxemburg-Grundschule in der Innenstadt, an der Goethe-Grundschule in Babelsberg und in der Grundschule Bornim, die mit zwei ersten Klassen neu eröffnet wird.

Die Luxemburgschule soll nach Angaben von Bildungsdezernentin Iris-Jana Magdowski (CDU) bis zum Schuljahresbeginn 2015/16 auf vier erste Klassen inklusive Hortbetreuung erweitert werden. Die laufende Sanierung des Gebäudes soll laut Bernd Richter, Werkleiter des zuständigen Kommunalen Immobilienservices (Kis), mitsamt neuer Mensa bis Mitte August abgeschlossen sein. Die Gestaltung der Außenanlagen wird laut Richter bis Mai 2016 andauern, die Turnhalle der Schule soll ab 2018 saniert werden.

In der Goethe-Grundschule soll es laut Magdowski abweichend vom aktuellen Schulentwicklungsplan vier statt bisher drei erste Klasse geben. Grund sei die starke Nachfrage von Schülern nicht nur aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Verzichtet werde dafür auf die Erweiterung der Grundschule Am Pappelhain im Wohngebiet Am Stern um eine zusätzliche erste Klasse, die im Schulentwicklungsplan eigentlich vorgesehen war. In der Babelsberger Schule wird es bei starker Nachfrage langsam eng. Aufgeschoben ist laut Magdowski zunächst der Rückzug der Stadtteilbibliothek, die vor zwei Jahren ein Übergangsdomizil in der Otto-Erich-Straße bekam. Bei weiter wachsender Nachfrage in den nächsten Jahren „werden wir neue Lösungen prüfen müssen“, sagte die Dezernentin.

Wachsende Schülerzahlen

Die Stadt rechnet mit weiter wachsenden Schülerzahlen. Im aktuellen Schulentwicklungsplan heißt es: „Nach den derzeitigen Erkenntnissen wird der Anstieg der Schülerzahlen zwischen den Jahren 2020 und 2023 seinen Höhepunkt erreicht haben und die folgenden Jahre auf diesem hohen Niveau verharren.“

Der bis 2020 gültige Plan basiert laut Verwaltung auf einer Bevölkerungsprognose aus dem Jahr 2012. Da sich Einwohner- und Schülerzahlen seither „noch positiver“ entwickelten, soll im Sommer eine vorgezogene neue Bevölkerungsprognose erstellt werden, um den Schulentwicklungsplan gegebenenfalls aktualisieren zu können.

Zum neuen Schuljahr rechnet die Verwaltung mit 1767 Erstklässlern, die von 58 Klassen an den 20 kommunalen Grundschulen und zwei Oberschulen mit Primarstufe, sowie von 20 bis 25 ersten Klassen an Schulen in freier Trägerschaft aufgenommen werden. vo

Eine Raumrochade gibt es in Bornim. Dort soll vor Eröffnung des Neubaus in Containern und in Räumen des Awo-Bürgerhauses unterrichtet werden, in dem auch der Schulhort und die Schulkantine unterkommen. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo), die sich laut Magdowski vergebens um den Betrieb des Hortes bemühte, werde das Bürgerhaus zum 30. Juni abgeben. Der Hort wird nun vom Internationalen Bund betrieben, für das Bürgerhaus werde ein neuer Betreiber gesucht. Die neue Grundschule in Bornim soll laut Verwaltung Entlastung für die Karl-Foerster-Grundschule in Bornstedt und für die Grundschule 3 im Bornstedter Feld bringen, in der es nach bisher vier nur noch drei erste Klassen geben soll. Zwei weitere zusätzliche Grundschulen sollen in den Jahren 2017 und 2018 im Bornstedter Feld und in Nachbarschaft der Coubertin-Oberschule Am Stern eröffnet werden.

Von Volker Oelschläger

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