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Pachtvertrag bis 2030

Garagenstandort „Unter den Eichen“ und „Am Meisenweg“ Pachtvertrag bis 2030

Aufatmen für Garagenvereins-Mitglieder. Bis 2030 läuft der Pachtvertrag für die Standorte „Unter den Eichen“ und „Am Meisenweg“ in der Waldstadt I. Die Pacht wird sich jedoch verdoppeln.

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Ein typischer Garagenkomplex.

Quelle: Christel Köster (Archiv)

Waldstadt. Freude bei den 220 Mietern der Garagengemeinschaften „Unter den Eichen“ und „Am Meisenweg“ in der Waldstadt I: Mit der Stadt sei jetzt ein Pachtvertrag bis 2030 für ihre Garagen ausgehandelt worden – sogar mit einer weiteren Verlängerungsoption. Das hat am Sonntag Reinhold Fiedler, Sprecher der beiden Garagenvereine, beim Polit-Frühschoppen der Linke-Stadtfraktion im Bürgertreff an der Saarmunder Straße 44 gesagt. „Mit dieser Entscheidung können wir alle leben. Die Lebensqualität bleibt erhalten – und darum geht es.“

Momentan zahlen Mitglieder von Garagenvereinen elf Euro monatlich für die Unterstellmöglichkeit von Auto, Motorrad, Werkzeug oder Gartenutensilien. Die Pacht werde sich Fiedler zufolge verdoppeln. „Das ist immer noch günstiger, als für 5000 Euro zu kaufen.“ Dazu kommt der Vereinsbeitrag von 100 Euro jährlich.

Bauunternehmer und Stadtverordneter Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis) hatte die Garagenstandorte „Unter den Eichen“ und „Am Meisenweg“ als Areal für ein Flüchtlingsheim ins Spiel gebracht. Die Garagen seien einst auf einer Mischmüll-Deponie errichtet worden – „kein guter Ort, um Wohnungen zu errichten“, so Fiedler. „Wir sind nicht gegen ein Flüchtlingsheim, aber gegen eines auf einem Müllplatz.“ Fiedler zufolge betrage der Verkehrswert an dem Standort etwa eine Million Euro, um dort Wohnungen zu errichten, müssten für bis zu vier Millionen Euro für Bodensanierung ausgegeben werden. Das wurde im vergangenen Jahr bei einer sogenannten Altlasterkundung festgestellt.

Der Linke-Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Scharfenberg forderte gestern, die Pachtverträge für alle Potsdamer Garagen grundsätzlich zu verlängern. „Das würde endlich Sicherheit schaffen.“ Wie berichtet, ist für elf von 15 Garagen-Standorte die Zukunft ungewiss. Für acht Anlagen nennt die Bauverwaltung Abriss und nachfolgenden Wohnungsbau als Möglichkeit. Fast 1500 Garagen wären davon betroffen.

Von Ricarda Nowak

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