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Potsdam Zwei Klubs, vier Standorte
Lokales Potsdam Zwei Klubs, vier Standorte
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08:25 03.06.2017
Die Biosphäre scheidet als Jugendklub aus – aber in der Nähe könnte trotzdem ein Treffpunkt entstehen. Quelle: Friedrich Bungert
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Bornstedt

Die Standort-Suche für einen Jugendklub im Bornstedter Feld ist einen Schritt vorangekommen. Darüber informierte der Sozialbeigeordnete Mike Schubert (SPD) den Jugendhilfeausschuss am Donnerstagabend. Nachdem die Biosphäre für eine kurzfristige Übergangslösung inzwischen als „nicht geeignet“ ausgeschlossen wurde, habe eine Arbeitsgruppe, in der auch Mitglieder des Ausschusses vertreten sind, zwei Standorte besichtigt: ein Grundstück an der Georg-Hermann-Allee direkt hinter der Grundschule und eines an der David-Gilly-Straße direkt neben dem Asylbewerberheim. Zudem sei man mit den Betreibern des Jugendklubs im Ribbeck-Eck im Gespräch.

Der Standort an der Georg-Hermann-Allee sei laut Schubert bestens für einen Jugendklub geeignet und biete eine Bruttogeschossfläche von 512 Quadratmetern. Auf dem von alten Bäumen gesäumten Nachbargrundstück könnte zudem eine Kita mit einer Bruttogeschossfläche von 1056 Quadratmetern entstehen. Die Pläne sehen außerdem vor, den Zirkus Montelino auf den Parkplatz der Biosphäre zu versetzen und das Zelt mit einem soliden, etwa 260 Quadratmeter großen Anbau zu ergänzen, um in den Wintermonaten besser für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gerüstet zu sein. Für den Bau des Jugendklubs ist laut Schubert der Entwicklungsträger Bornstedter Feld zuständig, für den Bau der Kita die Landeshauptstadt.

Das Areal an der Georg-Hermann-Allee/Ecke Esplanade, auf dem im Moment die Container für die Grundschule Bornstedter Feld II stehen, komme für einen Jugendklub laut Schubert derweil nicht in Frage. Zwar werde die Schule, für die in den Roten Kasernen demnächst ein Neubau errichtet werden soll – die Inbetriebnahme ist für das Schuljahr 2019/20 geplant –, auf kurz oder lang dort wegziehen. „Wir sollten im Norden aber keinen Schulstandort aufgeben, bevor dort nicht alle Bedarfe wirklich abgesichert sind“, sagte Schubert. „Erst dann können wir darüber reden, was aus dieser Fläche wird.“

Einen zweiten Jugendklub soll es laut derzeitiger Planung auf der anderen Seite des Volksparks geben. Dafür sind zwei Varianten denkbar: ein Neubau und das Ribbeck-Eck.

Einst als Übergangslösung gedacht, hat sich das Ribbeck-Eck bei den Jugendlichen im Potsdamer Norden etabliert und besteht inzwischen seit 20 Jahren. Das Haus, das in städtischer Hand ist, ist allerdings dringend sanierungsbedürftig – die Stadt plant, es aufzugeben. Das liegt auch an den Sanierungskosten: Der Kommunale Immobilienservice (Kis) schätzt den Posten auf 1,2 Millionen Euro.

Der Träger des Klubs, der Verein „Paragraf 13“, hat nun angeboten, seinerseits einen Vorschlag zur Sanierung zu unterbreiten. Sollten die Kosten dafür geringer ausfallen, bleibt das Ribbeck-Eck laut Schubert im Rennen. Dann sei zu überlegen, ob man auf einen Neubau an der David-Gilly-Straße verzichtet. Der Vorteil dort: Die auf einem städtischen Grundstück direkt neben dem Sportplatz Kirschallee aufgestellten Wohnmodule für Flüchtlinge – die Unterkunft für 60 Menschen wurde im Juli 2015 eröffnet – sollen im Jahr 2020 verschwinden. „Dann könnte man das Grundstück weiter entwickeln“, so Schubert – das Jugendklub-Gelände könnte also noch wachsen.

Im September soll sich die Arbeitsgruppe erneut mit dem Thema befassen und die Prüfergebnisse bewerten, um eine Empfehlung für den Jugendhilfeausschuss zu formulieren.

Von Nadine Fabian

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