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Potsdam Zweite Wohnzimmer der Teenies
Lokales Potsdam Zweite Wohnzimmer der Teenies
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00:17 10.06.2016
Leiter Peter Neumann zeigt Paul (17) und Paul (13) das Boxen Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam West


Gegen drei Uhr soll der Boxkurs losgehen. „Eben dann, wenn alle da sind“, erklärt Martina Müller (31), eine von drei Festangestellten, die in dem Club arbeiten. In dem Treff geht es zwanglos zu. „Alles ist freiwillig, sonst kommen die ja auch nicht wieder“, sagt Jan Pawlowski (26), der vor fünf Jahren durch ein Praktikum zu dem Club fand. Genauso wie der 17-jährige Paul von der Oberlinschule. Er ist mit einem Neuling in den hinteren Räumen verschwunden, dort wo der Sandsack hängt, die Hantelbank und das Ruderergometer stehen. Sie boxen sich schon warm. Der Kraftraum ist einer der Anziehungspunkte des Clubs. Neben Boxen können die Teenies sich auch beim Spinning, auf dem Beachvolleyball-Feld oder beim Tischtennis austoben. Der Jugendtreff verfolgt eine sportliche Ausrichtung. Das war früher schon so – zu DDR-Zeiten. Durch die „Wendewirren“, wie es Leiter Peter Neumann (56) nennt, wurde der Club 1990 geschlossen, drei Jahre später aber schon wieder eröffnet. Der sportliche Aspekt des Clubs könnte ein Grund sein, warum 90 Prozent Jungs kommen, meint er. Das soll sich aber ändern. Schon jetzt können die Teens in dem Club kochen oder basteln. Der Talk im Club oder Zeitzeugengespräche bringen ebenfalls Abwechslung in das Programm. Zu den politischen Dialogen kamen schon Ministerpräsidenten wie Dietmar Woidtke oder Matthias Platzeck (beide SPD).

Sonst können sich die jungen Erwachsenen in den Räumlichkeiten des Club 91 die Zeit beim Billard oder am obligatorischen Kickertisch vertreiben. Auch bei den Hausaufgaben helfen die Betreuer schon mal. „Es ist ein sehr abwechslungsreicher Job, aber er macht unglaublich Spaß“, sagt Martina Müller.

Von Lisa Neumann

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