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Hitler-Gruß bei Pegida-Demo

Potsdam Hitler-Gruß bei Pegida-Demo

Immer wieder betonen die Pegida-Aktivisten, dass sie Neonazis in ihren Reihen nicht dulden. Ein MAZ-Video zeigt nun, dass sich Rechtsextreme von der Bewegung offensichtlich angezogen fühlen. Auf dem Video ist ein Demonstrant zu sehen, der den Hitler-Gruß zeigt. Außerdem brüllte der Mann Nazi-Parolen. Die Pegida-Ordner meldeten ihn der Polizei.

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Mit durchgedrücktem Arm reißt ein Pegida-Demonstrant die rechte Hand zum Hitlergruß hoch und lässt sie zackig wieder fallen. Die Pegida wird hier gerade von Gegendemonstranten an ihrem „Stadtspaziergang“ gehindert.

Quelle: Privat

Innenstadt. Offenbar gibt es in den Reihen der Pegida einen Provokateur. Kundgebungsanmelder Christian Müller bestätigte am Donnerstag gegenüber der MAZ, dass ein junger Mann unter den Teilnehmern auf dem Bassinplatz von den Polizei festgenommen wurde, weil er Nazi-Parolen grölte, den Hitlergruß zeigte und massiv die Polizei bedrohte.

Ein MAZ-Video vom Beginn des gescheiterten „Abendspaziergangs“ zeigt eine Person, die offensichtlich mit durchgedrücktem Arm die rechte Hand zum Hitler-Gruß hebt und den Arm zackig wieder fallen lässt. Veröffentlicht hat die MAZ zudem eine Festnahme, die laut Müller den betreffenden Mann zeigt. Ordner sollen ihn bereits bei der ersten Demo als auffällig erlebt haben; jetzt griffen sie durch und meldeten ihn der Polizei.

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Asylkritiker, die der Pegida nahe stehen, haben am Mittwoch in Potsdam demonstriert. Von den angemeldeten 1000 Teilnehmern, kamen jedoch nur ein paar Hundert. Mit mehr als 1000 Menschen protestierte das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ dagegen. Es blieb weitgehend friedlich. Das lag auch an dem großen Polizeiaufgebot.

Quelle: Stähle

„Nazis dürfen bei uns mitlaufen“, sagte Müller der MAZ: „Aber wir dulden keine verfassungsfeindlichen Parolen, Zeichen oder Grüße. Wenn wir das sehen, schmeißen wir die raus.“

Müller war selbst mal bei der NPD und zuvor bei den Jungen Nationaldemokraten, der NPD-Jugendorganisation. Der MAZ gegenüber distanzierte er sich jetzt aber von deren Gedankengut.

SIEHE AUCH : Pegida will täglich in Potsdam demonstrieren

Von Rainer Schüler

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Kundgebung am Mittwoch
Der sowjetische Soldatenfriedhof  auf dem Bassinplatz ist am Holocaust-Gedenktag viel zu nahe am bisherigen Kundgebungsstandort der Pegida, sagt die Polizei.

Zweimal konnten sie nicht wie sie wollten, nun ruft die Pegida-Bewegung zur dritten Demonstration in Potsdam auf. Am Mittwochabend. Die Route wird erst kurz vor Demobeginn bekannt gegeben. Der Startpunkt steht mit dem Hauptbahnhof allerdings bereits fest. Und es gibt ein Tabu für die rechte Demo.

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