Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Die Polizeibilanz nach dem ersten Heimspiel von Babelsberg 03
Lokales Potsdam Die Polizeibilanz nach dem ersten Heimspiel von Babelsberg 03
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:17 04.08.2018
Fanchoreo beim ersten Heimspiel des SV Babelsberg 03 gegen den Chemnitzer FC am 04.08.2018. Quelle: Jan Kuppert
Potsdam

Strikte Fantrennung und zeitweise abgesperrte Straßen – dies sind nur zwei der Vorsichtsmaßnahmen der Polizei während eines Hochsicherheitsspiels. Eben dieser Zustand machte sich auch am Samstag in Potsdam breit, als in der Regionalliga Norddost der SV Babelsberg 03 sein erstes Heimspiel der Saison gegen den Chemnitzer FC austrug. Den Spielbericht mit vielen Bildern aus dem Karl-Liebknecht-Stadion finden Sie hier.

Weder bei der An- und Abreise noch während des Spiels selbst, kam es zu größeren Zwischenfällen. Lediglich als ein vermummter Fan vor Spielbeginn eine verbotene Reichskriegsflagge schwenkte und ein weiterer Gäste-Fan den verbotenen Hitlergruß zeigte, musste die Polizei kurzzeitig tätig werden. Die Flagge wurde von Anhängern in den Farben von Energie Cottbus präsentiert – diese verließen aber offenbar bereits zur Halbzeit das Stadion und konnten damit zunächst einer Anzeige entgehen. Der Gäste-Fan, der den Hitlergruß zeigte, konnte hingegen nach dem Spiel noch im Stadion ausfindig gemacht werden, er erhielt eine Strafanzeige. Ein dritter vermeintlicher Fan musste mit Pfefferspray gestoppt werden, als er einen geparkten PKW beschädigte – auch er erhielt eine Strafanzeige.

Positive Bilanz der Polizei nach erstem Babelsberg-Heimspiel

Polizeiführer Peter Meyritz bedankte sich nach dem erfolgreichen Einsatz bei den rund 300 Einsatzkräften aus dem gesamten Land Brandenburg sowie bei der Reiterstaffel der Bundespolizei für ihren professionellen Einsatz. Vorsorglich standen auch zwei Wasserwerfer der Brandenburger Bereitschaftspolizei bereit, die glücklicherweise aber nicht zum Einsatz kommen mussten.

Von MAZ-Online

Klaus Schulze, der Leiter des Kampfmittelräumungsdienstes Westbrandenburg erklärt im Kurzinterview, warum die Weltkriegsbombe in Potsdam nicht entschärft werden konnte.

07.08.2018

Boris und Anton Zühlke aus Linthe sind aktive Kosakenreiter. Bei der Weltmeisterschaft im russischen Moskau haben sie sich erfolgreich gegen ihre Gegner durchgesetzt. Anschließend ging es nach London.

10.08.2018

Der heutige Vormittag steht ganz im Zeichen der Bombe. Wir vertrauen aber voll auf den Sprengmeister – auch, wenn er heute nicht Mike Schwitzke heißt. Am Abend geht es dann gelöst ins Wochenende. Wer mit der S-Bahn nach Berlin will, ist vielleicht nicht ganz so gelöst...

03.08.2018