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Potsdam Noch einmal 1000 Euro für taubblinde Potsdamer
Lokales Potsdam Noch einmal 1000 Euro für taubblinde Potsdamer
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11:05 01.12.2015
Wolfhard Kirsch (l.) und Michael Drechsler unterstützen das Oberlinhaus schon seit Längerem. Quelle: Foto: Christel Köster
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Babelsberg

„Wir machen das gerne, denn das Oberlinhaus gehört zu Babelsberg.“ Für Wolfhard Kirsch ist sofort klar, dass seine Firma die MAZ-Weihnachtsaktion zugunsten einer Rollstuhlschaukel im Sinnesgarten des Oberlinhauses unterstützt.

Satte 1000 Euro spenden der Kaufmann und seine Geschäftspartner Michael und Gertraud Drechsler dieses Mal. Doch mit dem Oberlinhaus verbindet das Bauträger-Unternehmen bereits eine längere Beziehung. Seit mehr als zehn Jahren unterstützen Kirsch & Drechsler die Einrichtung, wie Gertraud Drechsler berichtet. Einen speziellen Rollstuhl, der beim Aufrichten hilft, finanzierten sie zum Beispiel, renovierten Zimmer, stellten Betten und andere Möbel bereit, griffen einem querschnittsgelähmten Bewohner finanziell unter die Arme und auch die ersten Bauabschnitte des Sinnesgartens bezuschussten sie bereits mit erheblichen Mitteln.

Kirsch und Drechsler engagieren sich schon länger in Babelsberg

Tränen hätten ihnen in den Augen gestanden, erzählen die Babelsberger Unternehmer, als sie Zeuge wurden, wie ein Patient sich im mit ihrer Hilfe angeschafften Rollstuhl aufrichtete. „Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück“, zitiert Wolfhard Kirsch spontan einen Goethe-Aphorismus. „Ich finde es toll, was im Oberlinhaus für die Menschen getan wird“, setzt er hinzu. Besonders gefalle ihm der Ansatz, behinderte und erkrankte Menschen ins Leben zurückzuführen, sowohl Kinder als auch Heranwachsende und Erwachsene zu begleiten – sofern nötig bis ins hohe Alter.

1992 kamen Kirsch und das Ehepaar Drechsler aus München nach Potsdam. Seither kaufen sie Häuser in der Stadt, bauen diese aus und kümmern sich anschließend auch um deren Verwaltung. Einzelne Objekte werden weiterverkauft. Derzeit entstehen 45 neue Wohnungen auf der Fläche des ehemaligen Lazaretts an der Großbeerenstraße. Der zweite Bauabschnitt ist gerade fertig geworden, mit dem dritten soll im kommenden Jahr begonnen werden – sofern „die überfällige Baugenehmigung erteilt“ wird, wie Kirsch sagt. Angekommen in der Stadt seien sie, betonen die drei Zugezogenen. Engagement für ihre neue Heimatstadt sei ihnen wichtig. „Wir sind in der glücklichen Lage, gesund zu sein“, begründen sie ihre Spendenbereitschaft, „da unterstützen wir gerne Menschen, die ein weniger gutes Schicksal ereilt hat. Sehr gerne.“

Das Spendenbarometer unserer Aktion steht nun bei 3000 Euro.

So können Sie helfen

Spendenkonto für die Rollstuhlschaukel im Sinnesgarten:

Spendenkonto Oberlinstiftung

Evangelische Bank eG

IBAN: DE86 5206 0410 0008 0229 76

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: MAZ-Weihnachtsaktion

Für Spendenquittungen bei Überweisung bitte unbedingt den Namen und Anschrift angeben. angeben.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zur MAZ-Aktion?

Oder möchten Sie uns die Geschichte erzählen, die Sie ganz persönlich mit dem Oberlinhaus verbindet? Dann bitte Hinweise an:

Telefon (0331) 2840 280

E-Mail potsdam-stadt@MAZ-online.de

Von Marcel Kirf

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