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Spenden überschreiten 15000-Euro-Marke

MAZ-Weihnachtsaktion in Potsdam Spenden überschreiten 15000-Euro-Marke

Die Augen der Betreuer und Bewohner des Oberlinhauses leuchten: mehr als 15000 Euro haben MAZ-Leser bereits für den Sinnesgarten gespendet, der für Taubblinde und Hörsehbehinderte gebaut wird. Besonders großzügig: eine Gräfin, deren Vater einst Bundesminister war.

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Cecilie Gräfin Lambsdorff spendet 1000 Euro ans Oberlinhaus.

Quelle: Kirf

Babelsberg. Die Anteilnahme und Spendenbereitschaft der MAZ-Leser reißt nicht ab. Täglich gehen im Rahmen unserer Weihnachtsaktion kleine und große Geldbeträge auf dem Konto der Oberlin-stiftung ein. Gemeinsam haben wir es bereits geschafft, die Rollstuhlschaukel zu finanzieren, die ganz oben auf dem Wunschzettel der Taubblinden und der anderen Bewohner des Babelsberger Oberlinhauses stand. Alles, was nun noch an Spendengeldern zusammenkommt, wird für den weiteren Ausbau des Sinnesgartens eingesetzt. Dort können Hörsehbehinderte ein Stück von der Welt erfahren und „begreifen“, die sie durch ihre eingeschränkten Sinne nicht so selbstverständlich entdecken dürfen wie andere Menschen.

Die überwältigende Unterstützung unserer Weihnachtsaktion drückt sich auch in Zahlen aus: heute ist mit Ihrer Hilfe die 15 000-Euro-Marke überschritten.

Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die großzügige Spende der Babelsberger Rechtsanwältin Cecilie Gräfin Lambsdorff. Die Tochter des verstorbenen ehemaligen Bundeswirtschaftsministers und FDP-Vorsitzenden Otto Graf Lambsdorff überwies spontan 1000 Euro. „Als ich in der MAZ den Spendenaufruf für das Oberlinhaus gesehen habe, bin ich gleich ins Nebenzimmer gegangen und habe das beauftragt“, erinnert sich Gräfin Lambsdorff. „In meinem Alltag laufe ich ständig um das Oberlinhaus herum“, erläutert sie. Ihre Anwaltskanzlei befindet sich in der Tuchmacherstraße und auch ihre Wohnung liegt in der Nachbarschaft. Vor einiger Zeit sei ihre Tochter in der Oberlinklinik operiert worden, erinnert sie sich, „und die Oberliner sind in Babelsberg ohnehin sehr präsent. Das finde ich sehr erfreulich“.

Seit zehn Jahren lebt Cecilie Gräfin Lambsdorff in Potsdam, ihre Kanzlei in Babelsberg eröffnete die Juristin, die sich auf Arbeitsrecht spezialisiert hat, vor drei Jahren. 31 Jahre ist sie in ihrem Beruf tätig. Nach einer Anstellung in West-Berlin ging die gebürtige Kölnerin bereits 1991 nach Brandenburg. In Jütchendorf bei Ludwigsfelde machte sie sich mit der ersten eigenen Kanzlei selbstständig. Dort wirkte sie erfolgreich bis zur Eröffnung des neuen Büros in Babelsberg vor drei Jahren.

Da ihre Schwester Susanne eine Förderschule für Körperbehinderte in Bonn leitet, ist Cecilie Gräfin Lambsdorff dem Thema auch privat verbunden. Sie ist überzeugt. „Im Oberlinhaus sind Zuwendungen immer gut angelegt.“

Von Marcel Kirf

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