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Potsdam Sansibar-Partnerschaft wächst und gedeiht
Lokales Potsdam Sansibar-Partnerschaft wächst und gedeiht
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19:43 10.08.2018
Lebendige Partnerschaft zwischen Potsdam und Sansibar. Quelle:  
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Potsdam/Sansibar-Stadt

Eigentlich sind Khamis Mwalim Khamis und Abdi Abdalla Ali, die beide aus Potsdams Partnerstadt Sansibar-Town stammen, begeistert von ihrem aktuellen mehrwöchigen Aufenthalt in der Landeshauptstadt. Besonders imponiert den beiden Mitarbeitern der Stadtplanungsabteilung die Sauberkeit auf den Straßen und die gute Versorgung mit Abfalleimern. Nur eine Sache macht ihnen sehr zu schaffen: die heißen „tropischen“ Temperaturen. „Momentan ist Winter auf Sansibar mit etwa 24 Grad“, erläuterten die Gäste aus der Partnerkommune am Freitag bei einem Pressetermin im Rathaus. Dabei ging es um die Fortschritte bei der jungen Kooperation – 2017 wurden die Verträge unterzeichnet, zunächst in Potsdam und später bei einer Delegationsreise mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und der Stadtverordnetenvorsitzenden Birgit Müller (Linke) in Sansibar-Town.

Ein Dau-Segler am Strand von Sansibar. Quelle: dpa-tmn

Eine der Säulen der Zusammenarbeit ist das Kooperationsprojekt „Nachhaltige Quartiersentwicklung zur Verbesserung der Dienstleistungen in Kikwajuni und Kilimani“, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit 312 800 Euro unterstützt wird. Kikwajuni ist ein Stadtteil von Sansibar Town, dessen Häuser von der DDR im Stil von Plattenbauten errichtet wurden. Das Problem: Die Grünanlagen sind vermüllt. Nun sollen bis Mitte 2020 die Außenanlagen neu gestaltet, die Vermüllung eingedämmt und Spielplätze wiederhergestellt werden. „Zudem sollen 35 Solarlaternen die Sicherheit im Gebiet erhöhen“, erläuterte Cordine Lippert, Leiterin der Koordinierungsstelle Klimaschutz. Auch Kilimani hat eine interessante Geschichte. Hier befand sich einer der ältesten botanischen Gärten weltweit – 1870 begründet von Sir John Kirk. Nun soll mit Hilfe des Potsdamer Botanischen Gartens der Garten zu neuem Leben erweckt werden.

Mittels Wandmalereien sollen die Schüler auf die Wichtigkeit der Handwäsche mit Seife hingewiesen werden. Quelle: Ildiko Röd

Gute Neuigkeiten hatten auch Kilian Kindelberger und Claudia Dombrowsky von der Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft (BBAG) im Gepäck. Vom 5. bis 15. Juli waren sie auf Sansibar. Dort besuchten sie drei Schulen. Dank einer 20 000-Euro-Spende der bekannten Potsdamer Schauspielerin Gerit Kling konnten nun konkrete Verbesserungen vor Ort in Gang gesetzt werden. Dazu zählt unter anderem ein Modellprojekt zur Installation von solarbetriebenen Ventilatoren in den Klassenzimmern; auch für Beleuchtung an den langen Abenden ist nun in den Unterrichtsräumen gesorgt. Die Spende ermöglichte auch den Kauf wichtiger Unterrichtsmaterialien und die finanzielle Unterstützung eines Schulbusses.

Schauspielerin Gerit Kling übergab 2017 einen Spendenscheck für die Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Sansibar, von links: Mika Gaube (10) von der Bruno H. Bürgel Schule, die eine Partnerschaft mit einer Schule auf Sansibar hat, OB Jann Jakobs, Gerit Kling und Stadtverordnetenvorsitzende Birgit Müller. Quelle: Bernd Gartenschläger

Von Ildiko Röd

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