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Potsdamer Allee bleibt beim Umbau offen

Stahnsdorf Potsdamer Allee bleibt beim Umbau offen

Mit seiner Zustimmung zum Konzept des Landkreises für den Umbau der Potsdamer Allee hat Stahnsdorf die Weichen für den Baustart im Frühjahr 2017 gestellt. In den nächsten beiden Jahren soll die Straße zwischen dem Ortseingang bei Potsdam und dem Bäkedamm in Stahnsdorf umgebaut werden. Während des Umbaus soll die Straße befahrbar bleiben.

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Ab dem nächsten Frühjahr soll die Potsdamer Allee in Stahnsdorf vom Ortseingang bei Potsdam bis zum Bäkedamm in Stahnsdorf in den kommenden beiden Jahren grundhaft umgebaut werden.

Quelle: Martin Steger

Stahnsdorf. Mit ihrer grundsätzlichen Zustimmung zum Konzept des Landkreises für den Umbau der Potsdamer Allee hat die Gemeinde Stahnsdorf jetzt die grundlegende Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2017 starten können. Jeweils für ihren Anteil an den Baukosten des Projekts wollen Landkreis und Gemeinde noch in diesem Jahr die Fördermittelanträge beim Land stellen. Während der Landkreis für die Erneuerung der Straße zwischen den Bordsteinen verantwortlich ist, übernimmt Stahnsdorf die Kosten für die Nebenanlagen wie Gehwege und Straßenlampen. Die Gesamtinvestition wird derzeit auf knapp fünf Millionen Euro geschätzt. Der Umbau soll im übernächsten Jahr abgeschlossen werden.

Trifft die Baugenehmigung wie erhofft im ersten Quartal des nächsten Jahres ein, könnten spätestens im Mai die ersten Baufahrzeuge anrollen. Die wichtigste Nachricht: Die Potsdamer Allee soll während der Bauarbeiten nicht komplett gesperrt, sondern der Verkehr an den Baustellen vorbeigeleitet werden. Den Grundentwurf zum Straßenumbau hatte Städteplaner Herbert Staadt im Juli in Stahnsdorf vorgestellt.

In seiner Stellungnahme zum Umbauprojekt formuliert Stahnsdorf allerdings auch noch ein paar Wünsche, die unter anderem aus dem Bausausschuss der Gemeinde kommen. So schlägt dieser vor, zur Vermeidung von Kosten für die Anlieger Teilbereiche der alten L 76 nicht abzureißen, sondern sie als Stellplatzflächen zu nutzen. Der Mittelstreifen auf dem Abschnitt zwischen dem Ortseingang bei Potsdam und der Bahnhofstraße sollte durch eine Busspur ersetzt werden. Statt Busbuchten an den Haltestellen schlägt der Bauausschuss einen „Schwenk“ der Straße für den übrigen Verkehr vor, so dass die Busse ihre Weiterfahrt geradeaus fortsetzen können.

Einig waren sich die Bauausschussmitglieder, dass sich die Situation für Radfahrer nicht verschlechtern darf. Nur wenn deren Sicherheit gegeben ist, könne der Radverkehr in Richtung Teltow auch auf einer gekennzeichneten Spur entlang des Fahrbahnrandes geführt werden.

Erleichtert hat Gewerbevereinsvorsitzender Georg Lehrmann sicher aufgenommen, dass für knapp 20 Geschäftsleute an der Potsdamer Allee die Parkplätze zwischen Wannseestraße und Ulmenweg beziehungsweise zwischen Friedens- und Parkallee im Grundkonzept berücksichtigt wurden. Ohne Stellplatze wären die Unternehmen wegen ausbleibender Kundschaft existenzgefährdet, hatte Lehrmann im Juli noch befürchtet.

Von Heinz Helwig

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