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Prignitz 125 Jahre Arion-Chor mit Jubiläumskonzert gefeiert
Lokales Prignitz 125 Jahre Arion-Chor mit Jubiläumskonzert gefeiert
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13:09 18.09.2017
Den Schlager „Ein bisschen Frieden” sangen eingangs alle Chöre zusammen. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

Mit dem Schlager „Ein bisschen Frieden”, mit dem die damals 17-jährige Schlagersängerin Nicole im Jahr 1982 den Eurovision Song Contest gewann, begann am Sonntag das Jubiläumskonzert anlässlich des 125. Geburtstags des Wittenberger Arion-Chores im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge.

Gesungen wurde es gemeinsam vom Arion-Chor und ihren musikalischen Gratulanten und Mitstreitern, den Gastchöre Männergesangsverein Amicitia 1880 Bad Wilsnack, dem Perleberger Singekreis „Kurt Rabbach”, dem Postchor Schwerin, der Chorvereinigung Lehre-Tappenbeck und dem Männerchor von 1860 aus Brome. Das Sinfonieorchester der Kreismusikschule Prignitz begleitete die Sängerinnen und Sänger instrumental.

Danach begrüßte der Vorsitzende des Vereins Arion-Chor, Hans-Hermann Litzenberg, die rund 150 erschienenen Gäste. Zu den Inhalten des Chores zählte es immer, den Lebensraum der Menschen mitzugestalten und für sie da zu sein. Den Zuhörern versprach er, an diesem Nachmittag Musik aus allen Epochen des Chores erleben zu können.

Auch Wittenbergers Bürgermeister Oliver Hermann gratulierte dem Chor. In den 125 Jahre habe der Chor Übermenschliches geleistet, so Hermann. „Bereits in der fünften Generation pflegte er das Liedgut. 1892 wurde er als reiner Männerchor gegründet”, sagte er. Diese Zeit mit ihrer industriellen Entwicklung habe die Stadt geprägt.

In dieser Zeit entstand auch das ehrenamtliche Engagement. „Nach einigen Tiefpunkten geht es der Stadt nun wieder besser. Die Zuwanderung steigt. Der Wirtschaft geht es vergleichsweise gut. Die Gewerbesteuer steigt. Die Geburtenzahl ist so hoch wie seit 1990 nicht mehr”, sagte er. Der Arion-Chor sei fest im städtische Leben präsent. Vielleicht werde das Liedgut wieder modern und spreche dann auch jüngere Leute an, meinte er.

„Auch wenn ich bei der Geburtsstunde des Chores nicht dabei war, bin ich doch stolz, jetzt in dem historischen Chor mitwirken zu können”, sagte Chor-Leiterin Angela Sonntag. Sie dankte allen teilnehmenden Chören für ihr Kommen und kündigte die nächsten Stücke an. Zu hören waren unter anderem „Geh aus mein Herz und suche Freud” und „Der Löwe schläft heut Nacht”.

Als nächstes kam der Bad Wilsnacker Männergesangsverein Amicitia 1880, unter der Leitung von Christian Reishaus, auf die Bühne. „Dieser Chor ist sogar älter als unseren”, kündigte ihn Angela Sommer an. Amicitia, dieses schwer auszusprechende Wort heiße ganz einfach „Freundschaft”, erklärte sie dem Publikum.

Bevor die Sänger Stücke wie „Morgenrot”, „Alte Kameraden” oder „Ein Freund, ein guter Freund” zu Gehör brachten, gratulierte der Leiter des Wilsnacker Chors, Wolfgang Weiß, den Jubilaren. „Uns verbinden viele gemeinsame Auftritte”, sagte er und übergab ihnen eine Kiste „Stimmwasser”, um die vom Singen strapazierten Stimmbänder zu pflegen.

Von Jens Wegner

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