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13 Chöre sangen gemeinsam

Bad Wilsnack 13 Chöre sangen gemeinsam

Das Brandenburglied erklang am Wochenende aus vielen Kehlen. In Bad Wilsnack fanden sich die Mitglieder von 13 Chören aus der Prignitz, aus Ostprignitz-Ruppin und aus Berlin zum 27. Prignitzer Chortreffen zusammen. Wie immer war die Veranstaltung gut besucht.

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Vor dem Bad Wilsnacker Rathaus wurde von allen Teilnehmern das Brandenburglied „Märkische Heide” gesungen.

Quelle: Jens Wegner

Bad Wilsnack. Zum 27. Prignitzer Sängertreffen kamen am Sonnabend 13 Chöre im Goethepark in Bad Wilsnack zusammen. Schon zum 27. Mal wurde das Treffen vom Wilsnacker Männergesangsverein „Amicitia 1880” organisiert. Wegen des Elbehochwassers vor einigen Jahren musste das Sängertreffen einmal abgesagt werden. Unterstützt wird der Chor immer von vielen fleißigen Helfern des Ortes. So gab es auch diesmal wieder ein reichhaltiges Kaffee- und Kuchenangebot. Etwa 80 frisch gebackene Kuchen, die von vielen Wilsnackern gespendet und von den Sängerfrauen angeboten wurden, warteten darauf, verspeist zu werden.

Traditionsgemäß trafen sich alle Chöre im Goethepark hinter der Wunderblutkirche zu einem Umzug durch die Stadt bis zum Rathaus. Viele Schaulustige standen am Straßenrand Spalier und winkten den Musikfreunden zu. Auf dem Platz vor dem Rathaus nahmen sie Aufstellung und sangen gemeinsam das Brandenburglied „Märkische Heide”. Zu den Einzelauftritten aller Chöre marschierten alle wieder gemeinsam zurück in den Goethepark. Das sonnige Wetter war ideal und sorgte so für die entsprechende Gemütlichkeit zwischen den grünen Bäumen. Die 13 Chöre aus der Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Berlin traten nacheinander auf und sangen Stücke von modernen Pop-Interpretationen über Schlager und zünftiger Volksmusik bis hin zu alten Volksweisen. Nachdem zuerst der Vorsitzende des Männergesangsvereins „Amicitia 1880”, Wolfgang Weiß, die Gäste begrüßt hatte, richtete sich Bad Wilsnacks Bürgermeister Dieter Spielmann mit ein paar Worten an die Gäste. „Das ist kein Wettbewerb sondern ein freundschaftliches Treffen zum Erhalt des Volksliesgutes”, betonte er und berichtete, dass es in der Sängerstadt Bad Wilsnack allein schon sieben Chöre gebe.

Den Anfang machten die Gastgeber aus der Kurstadt mit dem Stück „Singen macht Spaß”. Für die musikalische Umrahmung in den Pausen sorgten die Löcknitztaler Blasmusikanten. Drei von der 13 Chören waren das erste Mal dabei, unter ihnen der Möhringchor Alt Ruppin. „Wir sind vom Wilsnacker Männergesangsverein eingeladen worden und kommen natürlich gern. Nun möchten wir die Prignitzer Chöre kennenlernen”, sagte dessen zweiter Vorsitzende Siegfried Schwarz.

Der Möhringchor Alt Ruppin trete nicht nur in der Region auf, sondern sei auch überregional aktiv, berichtete er. „Unser Chorleiter Armin Jungblut hat ein gutes Händchen für uns. Er qualifiziert uns mit Spaß und Humor, aber auch mit dem nötigen Ernst. Wir lieben die Geselligkeit und sind viel unterwegs”, sagte er. Das Sängertreffen im Bad Wilsnack sei für den Chor eine erste Aufwärmübung für den kommenden Wettbewerb des Brandenburgischen Chorverbands in Fürstenwalde. „Wir fühlen uns verbunden mit der Prignitz und präsentieren das auch heute”, sagte der Alt Ruppiner Chorleiter Siegfried Schwarz.

Die Prigntizer Chortreffen war insgesamt wieder gut besucht. Die Gäste sparten nicht mit begeistertem Applaus.

Von Jens Wegner

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