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13 Meter hohe Lärmschutzwand bei Wittenberge

Pläne zur A14 vorgestellt 13 Meter hohe Lärmschutzwand bei Wittenberge

Die Einwohner von Bentwisch sollen mit einer bis zu 13 Meter hohen Lärmschutzwand vor den Geräuschen der Autobahn 14 geschützt werden. das erfuhren interessiert Einwohner im Wittenberger Rathaus. Weil nur noch eine recht ortsnahe Trasse übrig blieb, wollen die Planer mit diesem technischen Mittel die gesetzlichen Lärmschutzstandards einhalten.

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Deges-Mitarbeiter Holger Behrmann erläutert die Lärmausbreitung bei Bentwisch.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Eine bis zu 13 Meter hohe Lärmschutzwand soll die Einwohner von Bentwisch vor dem Lärmpegel der A 14 schützen. Dass ist die wichtigste Botschaft, die die Planer der Deges am Dienstag den Einwohnern von Wittenberge überbrachten. Die Trasse, die vor mehr als drei Jahren festgelegt wurde, hat sich hingegen nicht wesentlich verändert.

„Flüsterasphalt“ nicht vorgesehen

Mit dem Verlauf nördlich von Bentwisch würde vor allem den Belangen des Naturschutzes Rechnung getragen, sagte Holger Behrmann, Abteilungsleiter der bundeseigenen Planungsgesellschaft. Sogenannter Flüsterasphalt, wie von Anwohnern gefordert, werde es hingegen nicht geben. Stattdessen soll die zulässige Höchstgeschwindigkeit zwischen der Bundesstraße  195 und der Eisenbahnlinie auf 120 Stundenkilometer begrenzt werden.

Die jetzigen Ergebnisse sollen in einen völlig neuen Planentwurf münden, der dem Bund bis zum Jahresende vorgelegt werden soll. Mit der Vorbereitung der Unterlagen für das neue Planfeststellungsverfahren werden sich das brandenburgische Infrastrukturministerium und die Planer der Deges 2017 beschäftigen.

Stadt würde Interessen notfalls mit rechtlich durchsetzen

Auf einen etwaigen Baubeginn, den möglicherweise gestiegenen Kosten und „ersten Spatenstich“ wollte sich Egbert Neumann, Abteilungsleiter im Verkehrsministerium, nicht festlegen. Auch an dem Abschnitt der Elb­überquerung werde intensiv gearbeitet. Der Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann kündigte an, bei Vorliegen der endgültigen Planunterlagen alle Mittel, also auch Rechtsmittel, einlegen zu wollen, wenn die Interessen der Stadt dies erfordern. Die aktuell zu Grunde gelegte Verkehrsprognose für die Autobahn liegt bei 20 000 Fahrzeugen pro Tag.

Von Andreas König

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