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15 Mannschaften beim 22. Kreisfeuerwehrtag

Vettin 15 Mannschaften beim 22. Kreisfeuerwehrtag

Zwölf Männer- und drei Frauenmannschaften gingen beim 22. Kreisfeuerwehrtag in Vettin (Gemeinde Groß Pankow) an den Start. Bei der Knotenstafette, Angriffsübung und Löschangriff zählte jede Sekunde. Zweimal siegte Seddin und Kleinow holte erneut einen Pokal. Auch die Gastgeber landeten auf dem Treppchen.

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Den Sieg im Blick: Die Kameraden aus Kleinow gewannen bei den unter 30-Jährigen.

Quelle: Fotos (3): Christamaria Ruch

Vettin. 137 Freiwillige Feuerwehren gibt es im Landkreis Prignitz. Davon gingen zwölf Männer- und drei Frauenmannschaften beim 22. Kreisfeuerwehrtag am Sonnabend in Vettin (Gemeinde Groß Pankow) an den Start. „Jede Feuerwehr hat die Möglichkeit, sich über die Gemeinde-, Stadt- oder Amtsverwaltung für diesen Kreisausscheid anzumelden“, sagte Holger Rohde, Kreisbrandmeister und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes.

Am Ende siegte bei den Frauen Seddin vor Kehrberg und Baek. Bei den Männern unter 30 Jahre setzte sich Kleinow vor Seddin I und Silmersdorf durch. Die Männer über 30 Jahre hatten mit Seddin einen klaren Sieger. Dann folgten Baek und die Gastgeber Vettin. Landrat Torsten Uhe dankte den 3700 aktiven Einsatzkräften im Landkreis für ihr Ehrenamt. An Vettin richteten er und Holger Rohde seinen Dank: „Hier ist eine besondere Gastfreundschaft.“ Ortswehrführer Armin Schülke kann sich nach eigenen Worten „auf alle verlassen und die Helfer sind ein eingespieltes Team. Wir sind jederzeit bereit, wieder den Kreisfeuerwehrtag auszurichten.“ Schülkes Ziel lautete nicht nur eine gute Platzierung: „Das soll heute ein schöner Höhepunkt für die Region werden und alle sollen sich wohl fühlen.“ Dank der Agrargesellschaft in Lindenberg steht in Vettin immer eine Wiese für die Großveranstaltungen bereit. „Heute erfolgt der Start ohne Jacke“, lockerte Holger Rohde mit Blick auf Temperaturen über 30 Grad die Vorschriften. Die Angriffsübung nass, Knotenstafette und die Paradedisziplin Löschangriff nass standen auf dem Programm. Gruppenführerin Christin Winkler aus Kehrberg zeigte sich mit ihrem Team „etwas aufgeregt“ vor der Angriffsübung. Die 16 bis 29 Jahre alten jungen Frauen sind seit zwei Jahren aktiv und holten wie im letzten Jahr Platz 2.

Seit 1998 gibt es Frauen bei den Brandschützern in Kehrberg. „Die Angriffsübung ist komplexer als der Löschangriff und es sind immer Kleinigkeiten, die sich dann als Fehler zeigen“, so Winkler. Bei dieser Übung teilt sich die Gruppe in den Angriffs- und Wassertrupp sowie den Maschinisten. „Jede hat ihre Stärken und Schwächen und alles Technische ist Übungssache“, sagte Winkler. Sie bedauerte, dass nur drei weibliche Gruppen starteten. Die Feuerwehr aus Kleinow (unter 30 Jahre) startete als zweite Gruppe beim Löschangriff nass und zeigte schon dort Siegerqualitäten. Jede Mannschaft brachte die eigene Tragkraftspritze zum Wettkampf mit, baute innerhalb der vorgegebenen fünf Minuten alle Ausrüstungen auf dem Podest auf und startete dann. Dabei achteten die Kampfrichter sehr genau darauf, ob alle Dienstvorschriften eingehalten werden.

Von Christamaria Ruch

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