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Prignitz 18 Bomben an einem Nachmittag gesprengt
Lokales Prignitz 18 Bomben an einem Nachmittag gesprengt
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02:40 22.02.2018
Am Nachmittag wurden die Bomben gesprengt. Quelle: Andraes König
Breese

18 Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden am Donnerstag ab 14.30 Uhr im Wald bei Breese in die Luft gesprengt. Das Dorf bei Wittenberge ist damit innerhalb eines Jahre zum zweiten Mal im Fokus der Öffentlichkeit. Schon vor einem Jahr waren im Zuge der dortigen Deichbauarbeiten Bomben entschärft worden. Diesmal sind in einem Abstand von 30 Sekunden 16 Detonationen zu hören, weil an zwei Stellen zwei Sprengkörper gleichzeitig gezündet werden.

Die Sprengung ist eine der umfangreichsten in der Geschichte des Landes Brandenburgs. Innenminister Karl-Heinz Schröter dankte den Kampfmittelexperten und den Einsatzkräften für ihre erfolgreiche Arbeit. Der Direktor der Zentraldienstes der Polizei, Frank Stolper, erklärte: „Zur Sprengung der Bomben am Fundort gab es wegen der hochbrisanten Zünder keine Alternative. Eine Entschärfung der Munition hätte eine nicht zu verantwortende Gefährdung der Sprengmeister bedeutet.“

Dieser Schutz war angesichts der Druckwelle bitter nötig. Quelle: Andraes König

Rund 500 Haushalte mussten am Morgen evakuiert werden. Etwa 700 Personen folgten der Aufforderung. Irritationen hatte es zunächst gegeben, weil zwei Leute vergessen hatten, im Haus ihr Licht auszuschalten und ein Mann zu spät aus seiner Wohnung kam. Um 8.40 Uhr war der Sperrkreis dann aber aktiviert. Insgesamt sind 70 Helfer im Einsatz, um alle notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Von MAZonline

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