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19 Rinder verenden bei Scheunenbrand

Scheune im Prignitz-Dorf Karstädt gerät in Brand 19 Rinder verenden bei Scheunenbrand

Dramatische Szenen in der Prignitz: Bei einem Scheunenbrand in Karstädt sind in der Nacht zu Freitag 19 Rinder in den Flammen verendet. Nur zwei Tiere haben sich gerettet. Der Landwirtin ist durch den Brand ein erheblicher Schaden entstanden. Der Verlust der Tiere ist für sie nicht nur emotional schwer zu verkraften.

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In der niedergebrannten Scheune waren neben Heuballen 21 Tiere untergebracht, 19 überlebten nicht

Quelle: Ulrich Fischer

Karstädt. Aus bisher unbekannter Ursache geriet in der Nacht zu Freitag eine Scheune auf dem Gelände des Landwirtschaftsbetriebs Anke Reschke in Klockow (Gemeinde Karstädt) in Brand. Das Feuer in der unverschlossenen, etwa 16 mal 60 Meter großen Stallung in der Klockower Dorfstraße wurde gegen 23 Uhr bemerkt. In dem Gebäude befanden sich neben 450 Ballen Heu auch noch 13 Kühe und acht Kälber. Obwohl insgesamt 50 Feuerwehrleute aus den Wehren Karstädt, Premslin-Glövzin, Dallmin, Blüthen, Garlin, Dargardt und Kribbe im Einsatz waren, konnten sie nicht verhindern, dass die Scheune herunterbrannte. Nur die gemauerten Seitenwände und der hintere Backsteingiebel blieben mit Brandschäden stehen. An dem Gebäude gab es weder einen Strom- noch einen Wasseranschluss.

Kripo-Experten untersuchen die Brandstelle

Die meisten der in der Scheune untergebrachten Tiere wurden durch das Feuer getötet. Wie von Ralf Reschke, dem Bruder der Geschäftsführerin des Agrarbetriebs, zu erfahren war, konnten zwei Kälber die Flucht ergreifen und sich so selbst retten. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 80.000 Euro geschätzt. Nach Angaben von Ralf Reschke stellen allein die umgekommenen 13 Kühe und sechs Kälber einen Wertverlust von rund 30.000 Euro dar.

Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet und das Gelände abgesperrt, teilte Toralf Reinhardt, Sprecher der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, auf Nachfrage mit. „Zunächst können die Kriminaltechniker den Brandort wegen der großen Hitzeentwicklung noch nicht untersuchen, sie müssen warten, bis sich alles abgekühlt hat“, so der Polizeisprecher am Freitagnachmittag. Gegenüber Ralf Reschke gab es vor Ort von den Spezialisten die Auskunft, dass eine Selbstentzündung ausgeschlossen sei. „Die gehen vermutlich von Brandstiftung aus“, sagte Ralf Reschke der MAZ.

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Blüthen übernahmen, nachdem das Flammenmeer eingedämmt war, die Brandwache. Immer wieder müssen aufflackernde Glutnester abgelöscht werden. Man rechne damit, noch zwei Tage lang mit der Wasserspritze am Brandort einsatzbereit sein zu müssen.

Von Beate Vogel und Ulrich Fischer

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