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2193 Rassetauben werden präsentiert

Meyenburg 2193 Rassetauben werden präsentiert

Für die 21. Prignitzer Rassetaubenschau vom 6. bis 7. Januar in der Vereinshalle des Kleintierzuchtvereins Meyenburg und Umgebung sind 2193 Tiere gemeldet. Die meisten gehören der Rasse Texaner an, eher selten sind dagegen einige Marchenerokröpfer.

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Ein Hessischer Kröpfer, schwarz getigert, und ein Hessischer Kröpfer weiß – bei der Prignitzer Rassetaubenschau können Tiere wie diese bestaunt werden.

Quelle: dpa

Meyenburg. Mit 2193 Tieren für die 21. Prignitzer Rassetaubenschau verzeichnet der Kleintierzuchtverein Meyenburg und Umgebung die zweithöchste Zahl an Anmeldungen, seit die Ausstellung veranstaltet wird. „Die Anmeldungen Ende 2016 waren etwas eingeschränkt, wegen der Vogelgrippe“, sagt Fredi Rosenthal, der Vorsitzende des ausrichtenden Vereins. „Zwei Taubenausstellungen gab es vor einem Jahr in Brandenburg – beide fanden in der Prignitz statt“, blickt Rosenthal zurück. Zu verdanken sei das der Genehmigung der Amtsveterinärin Sabine Kramer. Angesichts der Umstände waren da die gut 1500 Tiere bei der 20. Schau zu Jahresbeginn gar kein so schlechtes Ergebnis.

Im Januar 2018 darf die Prignitzer Rassetaubenschau entspannter ablaufen. Vom 6. bis 7. Januar können in der Ausstellungshalle in Meyenburg Züchter und solche, die es werden wollen, in langen Käfigreihen die verschiedensten Rassetauben begutachten. Die Aussteller kommen laut Rosenthal aus der Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, aber auch Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Der Umkreis, aus dem die Aussteller für den Rassetaubenclub RTC Prignitz ihre Tiere anmelden, wird laut Rosenthal größer. Der Spezialverein hat seinen Sitz in Meyenburg und ist beim Kleintierzuchtverein zu Gast. „Es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten, solche Ausstellungen durchzuführen“, erklärt der Vereinsvorsitzende. Nicht nur große Ausstellungshallen sind Mangelware, auch die Rückendeckung im Verein sei nicht überall selbstverständlich.

Allein 283 Texaner wollen bewundert werden

Dessen Mitglieder stemmen seit Tagen auch den Aufbau in der großzügig angelegten Vereinshalle, in der sich in Augenhöhe bereits Käfig an Käfig reiht. Am heutigen Donnerstag wollen die Helfer die Futter- und Trinknäpfe anbringen. „Das sind immerhin 2800 Näpfe, wenn man die Tauben für den Verkauf mit einrechnet.“ Einen Tag, bevor die Tiere kommen, werden die kleinen Gefäße befüllt, „damit sie sich gleich heimisch fühlen, wenn sie in die Käfige gesetzt werden“.

Besonders viele der angemeldeten Tiere gehören laut Rosenthal diesmal der Rasse Texaner an: „Allein 283 Exemplare gehören zu dieser großen Taubenrasse.“ Zu den eher seltenen Tauben, die in der Schau präsentiert werden, zählen die Marchenerokröpfer. „Sie haben ein ganz eigenartiges Wesen, sind extrem zutraulich und stark auf ihr Zuhause und ihren Züchter fixiert“, erzählt Rosenthal. Marchenerokröpfer könne man auf die Hand nehmen und streicheln, sie fliegen allein wieder in ihren Käfig.

Sechs Meyenburger Züchter sind Deutscher Meister

Die 27 Preisrichter für die Rassetaubenschau begutachten die Tiere bereits am Freitag, 5. Januar. Ebenso wie die Züchter kommen sie aus mehreren Bundesländern. Sie bewerten den Flügelstand, die Körperhaltung, das Gefieder und dessen Zeichnung, zählen Schwung- und Schwanzfedern der Vögel. Die Zuchtergebnisse der Meyenburger Vereinsmitglieder können sich nach wie vor sehen lassen: So brachten von der alljährlichen Deutschen Rassetaubenschau im Dezember in Leipzig sechs Züchter den Titel Deutscher Meister mit nach Hause: Hans-Georg Voß (Berliner Kurze), die Zuchtgemeinschaft Weckwerth/Wachauf (Hessische Kröpfer), Matthias Volkmann (Deutsche Schautauben), Karl-Heinz-Viola (Thüringer Kröpfer), Dave Weckwerth (Giant Homer) und Fredi Rosenthal (Berliner Kurze).

Geöffnet ist die 21. Prignitzer Rassetaubenschau für die Besucher am Samstag, 6. Januar, von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag, 7. Januar, von 9 bis 14.30 Uhr. „Die Schau ist inzwischen zu einem Anziehungspunkt geworden“, meint Fredi Rosenthal, „nicht zuletzt, weil es da gute Zuchttiere zu kaufen gibt.“ Ein Imbiss wird auch angeboten.

Für den Städtekampf der Kurzschnäbler vom 20. bis 21. Januar sind übrigens bereits 1100 Tiere gemeldet. Die Ausstellung war dieses Jahr wegen der Vogelgrippe abgesagt worden.

Von Beate Vogel

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