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22 Bläser übten in Wittenberge

Wittenberge 22 Bläser übten in Wittenberge

Abschlusskonzerte in den Stadtkirchen von Putlitz und Wittenberge gaben die 22 Bläser, die diesmal an der Bläserrüste in Wittenberge teilgenommen hatten. Geleitet wurde die Veranstaltung wie immer von Landesposaunenwartin Barbara Barsch.

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Musik zum Reformationsjubiläum boten die Teilnehmer der Bläserrüste in ihren beiden Abschlusskonzerten, hier in Wittenberge.

Quelle: Wolfram Hennies

Wittenberge/Putlitz. Unter Leitung der Landesposaunenwartin Barbara Barsch fand in diesem Jahr zum fünften Male vom 28. Juli bis 6. August eine Bläserrüste in der evangelischen Gemeinde Wittenberge statt. Mit ihrem Haus in der Perleberger Straße boten die Wittenberger den Kirchenmusikern eine Heimstatt auf Zeit. Die Bläser kommen aus den Landeskirchen Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Hessen und Nassau, Thüringen und Sachsen. Vom Wittenberger Posaunenchor war Jürgen Rüdiger dabei. Für Kammermusikdirektorin Barbara Barsch ist „diese Form der Rüste deutschlandweit wohl einzigartig“, weil so umfangreich geprobt wird. Von entsprechender Qualität waren dann auch die erzielten Ergebnisse.

Es gab zwei Abschlusskonzerte in der Prignitz: Am 5. August in Putlitz und am 6. August in Wittenberge, jeweils in den Stadtkirchen. Die Konzerte standen unter der Leitung von Barbara Barsch (Zehdenick) und Joachim Tobschall (Wiesbaden) und boten den Zuhörern Musik zum Reformationsjubiläum. Zu hören waren Kompositionen unter anderem von Hans Leo Hassler (1564 bis 1612), Johannes Pachelbel (1653 bis 1706), Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) und Johannes Brahms (1833 bis 1897) bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Carl Theodor Hütterott (geb. 1926) und Stefan Mey (geb. 1969). Passend zum Konzertthema wurden auch vier Lieder von Martin Luther intoniert: „Nun bitten wir den Heiligen Geist“, „Eine feste Burg ist unser Gott“, „Nun freut euch, liebe Christengemein“ und „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Übrigens musizieren in der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz über 3000 Bläserinnen und Bläser in rund 240 Posaunenchören.

Von Wolfram Hennies

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