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Prignitz 37-jähriger Toter: Ermittlungen dauern
Lokales Prignitz 37-jähriger Toter: Ermittlungen dauern
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00:20 27.10.2017
Die Polizei zeigt in der Thomas-Müntzer-Straße weiterhin starke Präsenz. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Die ganze Nacht über standen Polizeifahrzeuge in der Thomas-Müntzer-Straße in Perleberg, wo am Sonntagabend ein 37-Jähriger nach Auseinandersetzungen zwischen Tschetschenen und Afghanen zu Tode gekommen ist – aus Sicherheitsgründen, wie Dörte Röhrs, Sprecherin der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, gegenüber der MAZ betonte. „Die Gruppen sind sich nicht wohlgesonnen“, erklärte sie, und die Polizei will nun weitere Auseinandersetzungen unterbinden.

Derweil laufen die Ermittlungen in dem Fall weiter. Sie waren am Vortag unter anderem deswegen zum Teil schwierig, weil man für einige Beteiligte einen passenden Dolmetscher finden musste. Im Moment steht aber die Entscheidung an, ob Haftbefehl erlassen und wie weiter verfahren wird. Doch am Dienstag fiel darüber noch keine Entscheidung. „Die Vernehmungen laufen derzeit an, auch mit den vier Tatverdächtigen“, informiert Dörte Röhrs weiter.

Polizei und Staatsanwaltschaft halten sich bedeckt

Alle Maßnahmen finden in enger Zusammenarbeit und Absprache zwischen der Polizeidirektion Nord und der Staatsanwaltschaft Neuruppin statt. Beide Seiten hielten sich bedeckt und wollen frühestens am heutigen Mittwoch Entscheidungen treffen und diese bekannt geben.

Am Sonntag gab es auf einer Grünfläche in der Thomas-Müntzer-Straße gegen 20.30 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen Tschetschenen und Afghanen. Dabei wurde ein 37-jähriger Tschetschene mit einem Gegenstand tödlich verletzt.

Von Bernd Atzenroth

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