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40 Jahre im Dienst: Eckhard Junker

Putlitz 40 Jahre im Dienst: Eckhard Junker

Ein besonderes Dienstjubiläum feierte Eckhard Junker am 1. August. Vor 40 Jahren nahm er seine Tätigkeit auf, der er bis heute zuverlässig nachgeht. Für die Kundschaft in Putlitz und Umgebung füllt er Propangas in große und kleine Flaschen ab.

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Eckhard Junker mit Lebensgefährtin Rosemarie Lewin. Im Hintergrund Laudatio-Schreiber Paul Wurlich.

Quelle: Michael Beeskow

Putlitz, Immer weniger kochen mit Propangas. „40 Jahr, ich kanns kaum fassen – füllt unser Ecki schon in Flaschen.“ Kaum fassen konnte auch Eckhard Junker am Montag, was da an der Tür zu seinem Dienstzimmer angeschlagen stand. Ein Plakat zierte die ganze Tür. Unter einer großen Sonnenblume war eine Laudatio in neun Strophen auf sein Dienstjubiläum verfasst.

„Am Sonntagabend habe ich schon daran gedacht, dass ich am 1. August 1976 mit der Arbeit beim Flüssiggasvertrieb angefangen habe“, berichtete Eckhard Junker. „Aber damit“, er weist auf die Verse, „habe ich nicht gerechnet.“

Die Überraschung ist Paul Wurlich gelungen, der auf seinen ehemaligen Kollegen und Angestellten die Laudatio verfasste. Er selbst ist inzwischen im Ruhstand, gut drei Jahrzehnte führte er den Gas Service Putlitz am Mertensdorfer Weg. „Eckhard Junker ist die Seele der Einrichtung“, sagt er. „Mit jedem kommt er gut aus.“

 

Als Eckhard Junker am 1. August 1976 seine Arbeit aufnahm, befand sich die Flüssiggasstelle noch in der Karl-Marx-Straße 12 mitten in Putlitz. Die Arbeit war schwerer als heute. Aus 33 Kilogramm Flaschen wurde das Propangas in kleinere Flaschen abgefüllt- meist 5- und 11-Kilo-Flaschen. Heute gibt es einen Flüssiggastank, aus dem Progan-Buthan-Gemisch in die Flaschen fließt. Eckhard Junker füllt das Propangas in mitgebrachte und in Leihflaschen ab. „Nur Feuerzeuge befüllt er nicht“, wehrt er lachend ab. „Die sind zu groß.“ Entscheidend ist ein passender Anschluss. So musste er etwa Voov-Besucher wieder wegschicken, weil deren schwedische Flaschen sich nicht anschließen ließen.

Die Kundschaft wohnt im Umkreis von 20 Kilometern, bis nach Röbel im Mecklenburgischen fährt, Eckhard Junker. Wenn er die Glocke läutet, wissen auch die Pultitzer, dass der Gas-Mann wieder da ist. Doch in den Haushalten wird immer weniger mit Propangas gekocht. Im Herbst steigt der Bedarf, weil mancher in der Übergangszeit mit Propangas heizt. Auch Dachdecker und andere Handwerker, Camper und Bootsführer versorgt Eckhard Junker mit Propangas. Bei ihm ist noch nie etwas schiefgegangen, denn der Lütkendorfer – seit 1955 ist er seinem Geburtsort treu – ist ein Vorbild an Zuverlässigkeit. Eckhard Junker will nun weiter machen bis zur Rente.

Von Michael Beeskow

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