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Prignitz 4640 Radler bei der Tour de Prignitz
Lokales Prignitz 4640 Radler bei der Tour de Prignitz
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00:17 01.06.2016
Fahrt durch Mecklenburg: Hinter Zepkow unterquerten die Radler nochmal die A 19. Quelle: Fotos (3): Atzenroth
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Heiligengrabe

Mit einem solchen Rekord hatte niemand gerechnet: Als am Samstag kurz vor 10 Uhr die Teilnehmerzahlen für die sechste Etappe bekanntgegeben wurden, stand auch fest, dass noch nie so viele Radler bei der Tour de Prignitz dabei waren. Sage und schreibe 4640 Teilnehmer hatten sich vor den sechs Etappen morgens angemeldet. Das bedeutet eine Steigerung um mehr als 400 Radler gegenüber dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2010. Das ist schier unglaublich. Die 655 Radler am Schlusstag waren auch das zweitgrößte Feld, das je für Heiligengrabe geradelt ist. Und doch war selbst diese tolle Zahl die kleinste der bisherigen Tour-Etappen. Gemessen an dieser Wahnsinnsbeteiligung verliefen die Etappen wirklich ruhig. Das änderte sich auch am sonnigen Schlusstag nicht.

Da diese Rundfahrt gemütlich ist, konnten ein paar Ordnungshüter an der B 189, die nicht mit der Tourabsicherung beschäftigt waren, gleich wieder einpacken. Denn sie hatten ihren Blitzer aufgebaut und mussten auf gute Fotos warten, bis das Feld vorbeigefahren war. Die Radler begaben sich direkt im Anschluss auf den ersten knackigen Hügel der Etappe. Doch wie durch Zauberhand sollte ihnen bei derlei an diesem Tag der Rückenwind hold sein. Dann kamen sie wieder die herzlichen Begrüßungen überall unterwegs. Gleich in Jabel ging es los. Dort waren ein paar Seifenkisten aufgebaut, und am Straßenrand warteten viele Bewohner.

Danach dürften sich viele Autofahrer auf der A 19 verwundert die Augen gerieben haben, denn das langgezogene Tourfeld befuhr einen Weg direkt neben der Autobahn. In Biesen warteten erneut viele Menschen auf die Radler, und ein schickes Fahrrad war zum Gruß am Abzweig nach Eichenfelde aufgebaut. Nach der Mittagspause in dem Dorf ging es weiter Richtung Heinrichsdorf, wo per Riesentransparent eine Radlerin aus Wittenberge gegrüßt wurde, die offenbar aus Heinrichsdorf stammt. Nun wartete auf das Feld ein etwa zwei Kilometer langer Waldweg, auf dem sie die Todesmarschstrecke in Richtung Belower Gedenkstätte kreuzten.

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Impressionen vom Schlusstag der Tour de Prignitz

Wieder auf der Straße angelangt, verließ die Tour für zwei Stunden Brandenburg nicht nur für den Kulturstopp in Wredenhagen, sondern auch für eine wunderschöne Route über Zepkow, Massow, Knüppeldamm Ausbau, Dammwolde und Jaebetz nach Freyenstein zurück in brandenburgische Gefilde. In Buddenhagen und Griffenhagen warteten Menschen auf die Tour und kurz vor Meyenburg dann ein Bauer und seine Hühner – aber dazu mehr auf der nächsten Seite.

Von Bernd Atzenroth

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