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5. Aquamaria Festival beginnt am Freitag

Plattenberg 5. Aquamaria Festival beginnt am Freitag

Von Hart bis Weich wird beim 5. Aquamaria Festival auf der Plattenburg bei Bad Wilsnack gerockt. Veranstalter Eike Steuer hat aus 2000 Bewerbungen zehn Bands ausgewählt, die sehr verschiedene Stile prägen. Am Freitagabend geht es los, am Samstag folgt die Fortsetzung.

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Sammlerwert haben die Plakate für die fünf bisherigen Festivals erreicht.

Quelle: Michael Beeskow

Plattenburg. In der Musik-Szene hat sich das Aquamaria Festival auf der Plattenburg längst durchgesetzt und einen Ruf erworben. „Beim ersten Aquamaria kamen die Späher“, berichtet Maria Steuer. Schaut doch mal, was da läuft, lautete ihr Erkundungsauftrag. „Es war total schön.“ Dieses Urteil, was Maria Steuer zu hören bekam, hat inzwischen Kreise gezogen. Die Besucher zum 5. Festival am Wochenende kommen aus ganz Deutschland, England, Spanien, Österreich, Schweiz, Polen oder Tschechien. „Da gibt es Orte, von denen ich noch nie etwas gehört habe“, sagt sie. Sohn Eike Steuer, der inzwischen als Veranstalter des Festivals agiert, konnte sich vor Bewerbungen kaum retten. 2000 Bands wollten auf der Plattenburg spielen. Für zehn hat er sich entschieden. „Ich habe auch darauf geachtet, dass sie in der Szene schon einen guten Namen haben.“

Beim Festival, das am Freitagabend um 20 Uhr beginnt, werden ganz verschiedene Richtungen zu hören sein: Stoner, Psychedelic Rock und Crossover. Den Besuchern wird nicht nur harter Rock auf die Ohren gegeben. „Er wird auch sehr melodisch sein“, sagt Eike Steuer. Und er verspricht: „Alle, die auf der Bühne stehen, beherrschen ihr Instrument.“ Auch einige exotische Instrumente dürften im Hof der Plattenburg ertönen.

Das Line-up, also die Zusammenstellung der Bands, bezeichnet der junge Musiker nicht ohne stolz als „edel“. Es ist von verschiedenen Musikrichtungen durchmischt. „Gespielt werden nur eigene Sachen, gecovert wird hier nicht“, sagt Eike Steuer. Er selbst wird in diesem Jahr nicht mit seiner Band „Kali“ zu den Akteuren gehören. Als Veranstalter habe er dazu zu wenig Zeit. Schließlich muss er sich auch um die Betreuung der Bands oder um die Zeltplätze unterhalb der Burg für die Besucher kümmern. Mit den zehn Bands aus Schweden, Island, Österreich, den Niederlanden, Deutschland und den USA erhofft er sich ein Festival voller guter Musik im altvertrauten wunderschönen Ambiente des Burghofs. De Wolff aus den Niederlanden, die am Freitagabend spielen, geht ein schon beinahe legendärer Ruf voraus. Auf vielen großen Festivals mit Zehntausenden Besuchern haben sie schon gespielt. The Vintage Caravan sind eine junge Band aus dem Großraum Reykjavik. Das Trio ist für seine energische Bühnenperformance bekannt, wobei die jungen Musiker wie alte Hasen brillieren. Oder: Das Psychedelic-Blues-Quartett The Flying Eyes aus den USA wird in der Nähe der Doors gesehen.

Zur Gastronomie im Burghof gehört auch selbst gebrautes Bier.

Von Michael Beeskow

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