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Prignitz 50 Jahre Jugendfeuerwehr
Lokales Prignitz 50 Jahre Jugendfeuerwehr
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00:18 16.09.2016
Ortswehrführer Adrian Zechser Quelle: Claudia Bihler
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Pritzwalk

Einen funktionierenden Brandschutz hat man sich in Pritz­walk seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Dazu gehört auch die ständige Rekrutierung von Nachwuchs: Ein halbes Jahrhundert bereits hat Pritzwalk eine Jugendfeuerwehr. Am kommenden Samstag, 17. September, von 10 bis 17 Uhr wird dieses Jubiläum in der Dömnitzstadt mit einem Tag der offenen Tür an und in der Feuerwehrwache gefeiert.

Es ging los am 1. Oktober 1966 mit der Bildung einer AG „Junge Brandschutzhelfer“, die schon die Züge einer Jugendfeuerwehr trug, aber noch nicht so hieß. Dies folgte einem Gesetz zu DDR-Zeiten, das die Gründung solcher Arbeitsgemeinschaften initiierte und nach und nach auch in den Bezirken und Kreisen umgesetzt wurde. Die AG stand unter der Leitung von Fritz Genenz. Peter Gronau, damals elf Jahre alt, war einer derjenigen , die dieser AG „Junge Brandschutzhelfer“ beitraten. In den vergangenen Jahrzehnten hat der heutige stellvertretende Stadtbrandmeister und Ehrenortswehrführer dann wie nur wenige andere die Pritzwalker Feuerwehr geprägt. Er wird als Zeitzeuge beim Jubiläum Auskunft geben können.

In der Jugendarbeit gab es eine fast ungebrochene Kontinuität, wie der Pritzwalker Ortswehrführer Adrian Zechser im Gespräch mit der MAZ erklärte. Abgesehen von einem zwischenzeitlichen Nachwuchsmangel konnten die Pritz-walker immer genug junge Brandschützer gewinnen. „Mittlerweile sind wir wieder bei 25 Jugendfeuerwehrleuten“, sagt Zechser. Und um auch die ganz Jungen schon an den Brandschutz heranzuführen, gibt es die „Löschrüpel“, die sechs bis zehn Jahre alt sind. Dass es über die Jahre hinweg eine ganze Reihe von Jugendwarten bei der Pritzwalker Feuerwehr gegeben hat, liegt in der Natur der Sache. Dirk Siemens nimmt diese Aufgabe jetzt wahr, aber er hat dabei die Unterstützung vieler Mitstreiter.

Wie wichtig der ganzen Stadt ihre Jugendfeuerwehr ist, wird der Tag der offenen Tür zeigen. Wenn es um 10 Uhr mit dem Appell losgeht, dann wird auch die Stadtspitze da sein.

Bürgermeister wie Stadtbrandmeister werden die Anwesenden begrüßen. Eingeladen sind auch alle Jugendwarte aus den umliegenden Ortswehren. Ab 11 Uhr wartet auf die Besucher dann eine Technikschau. Gleichzeitig wird mit einer Art „Zeitstrahl“ die Geschichte der Jugendfeuerwehr dokumentiert – die Pritzwalker Brandschützer haben dafür Unterstützung aus dem Blaulichtmuseum in Beuster. Ausgestellt ist Technik von damals und heute, die der Interessierte dann vergleichen kann.

Eine besondere Darbietung ist für 13.15 Uhr angekündigt. Dann wird die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Wittenberge bei einer Vorführung ihr Können zeigen. Die Hundeführer werden die Arbeit der Staffel erklären und über Ausbildung und Training erzählen.

Für die Beköstigung sorgen an diesem Tag Jean Duwe und sein Team vom „Torwächter“, die Eisinsel, aber auch die Jugendfeuerwehr selbst mit Kuchen, dessen Erlös ihr dann zugutekommen soll.

Zechser weist darauf hin, dass an dem Tag Parkmöglichkeiten von der Havelberger Straße aus vor dem Gerätehaus geschaffen werden. Diese sollten auch wahrgenommen werden. Denn die Zufahrt muss frei bleiben – auch an einem solchen Jubiläumstag muss die Feuerwehr ja auch einsatzbereit sein und ihr Gelände im Falle des Falles schnell verlassen können.

Von Bernd Atzenroth

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