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Prignitz 500 Leute bei Feuerwerksvorführung
Lokales Prignitz 500 Leute bei Feuerwerksvorführung
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19:10 29.12.2015
Andrang herrschte im Pritzwalker Hagebaumarkt beim Feuerwerksverkauf. Die Vorführung sahen rund 500 Kunden. Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

Der Silvestertag müsste in Pritzwalk nur noch Formsache sein. Geknallt wurde nämlich schon am späten Dienstagnachmittag. Der Hagebaumarkt hatte zur traditionellen Feuerwerksvorführung eingeladen, und die Leute strömten nur so in die Rostocker Straße 1.

Lange nicht mehr gehörte 80er-Jahre-Hits dröhnten über den Parkplatz und immer mehr Leute stellten sich im Halbkreis auf, um zu sehen, welche Böller, Raketen und Batteriefeuerwerke in diesem Jahr angesagt sind.

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Der Hagebaumarkt in Pritzwalk gab gestern schon mal eine Kostprobe davon, was morgen am Pritzwalker Himmel los ist.

Eigentlich darf man es ja nicht, aber geknallt wird immer. Den Wahrheitsgehalt deser Binsenweisheit kann man das ganze Jahr über prüfen: anlässlich von Hochzeiten, Familienfeiern, Fußballspielen oder einfach ohne Anlass, immer wieder wird geballert und geböllert, was das Zeug hält. Dabei ist es ohne Ausnahmegenehmigung des zuständigen Ordnungsamtes nur am 31. Dezember und 1. Januar eines jeden Jahres erlaubt, Feuerwerkskörper der Klasse II abzubrennen. Ordnungsgemäß beantragt wurden in diesem Jahr 17 Feuerwerke, wie aus dem Pritzwalker Ordnungsamt zu erfahren war.

„Natürlich haben wir ordnungsgemäß eine kostenpflichtige Genehmigung bei der Stadt eingeholt“, sagte Hagebaumarkt-Leiter Björn Zillmann. Noch während Feuerwehrmann Dietmar Haase aus Buchholz und Hagebau-Auszubildender Kilian Kenzler auf dem Parkplatz ihre Vorbereitungen trafen, drängten sich die Kunden am Stand von Claudia Schmidt. Die Mitarbeiterin betreute den Feuerwerksverkauf schon öfter. „Neu in diesem Jahr ist der Grandmaster Flash“, sagte die junge Frau. Allerdings dürfte es die nach einem US-Rapper benannte Novität nicht leicht haben gegen Feuerwerksartikel wie „Volle Rohr“, Galaxy of Fire oder Pure Power. Zwar ist letztgenannte mit 158 Schuss die mit Abstand am schnellsten feuernde Batterie, doch wird sie sowohl effekt- als auch preismäßig noch von der „Night Attack“ übertroffen. Für ein 115 sekündiges Feuerwerk mit 65 Schuss werden 99,90 Euro fällig. Ursprünglich war vorgesehen, dass DJ André Krull noch einige Sicherheitshinweise unter das Publikum bringen sollte, doch war davon wenig zu hören, vielleicht, weil es so laut wummerte.

Den Knaller zündete allerdings Marktleiter Björn Zillmann. Nach dem letzten Böller gewährte er zehn Prozent Rabatt.

Bildergalerie: Weitere Bilder sind im Internet unter www.maz-online.de/feuerwerk-2015 zu finden.

Von Andreas König

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