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Prignitz 500 bei den Seniorenweihnachtsfeiern
Lokales Prignitz 500 bei den Seniorenweihnachtsfeiern
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00:19 11.12.2017
Danny Buller (stehend) sorgte bei den Seniorenweihnachtsfeiern im Pritzwalker Kulturhaus für die Unterhaltung. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Gut 500 Seniorinnen und Senioren aus dem Pritzwalker Stadtgebiet nahmen am Mittwoch und Donnerstag an den beiden städtischen Seniorenweihnachtsfeiern im Kulturhaus teil. Insbesondere am Mittwoch steppte dabei der Bär: Denn 300 ältere Menschen aus der Kernstadt wollten sich dieses traditionelle Ereignis, das seit vielen Jahren seinen Platz im jährlichen Veranstaltungskalender der Stadt hat, nicht entgehen lassen – das hieß volles Haus an diesem Tag. Am nächsten Tag waren es dann immerhin gut 200 aus den Ortsteilen, die dabei sein wollten.

„Schön, dass Sie da sind“, wurden die Gäste von dem neu gewählten Bürgermeister Ronald Thiel begrüßt, „ich freue mich, dass wir Rentnerinnen und Rentner ins Kulturhaus einladen konnten. Je mehr hier sitzen, desto besser.“ In seiner Begrüßung ging Thiel auf das zu Ende gehende Jahr 2017 ein und ließ die vielen Ereignisse des Jahres Revue passieren. Seine Fazit: Trotz Krisenstimmung auf der einen Seite war es auf der anderen Seite auch ein Jahr der Stabilität.

Neben Kaffee und Kuchen gab es natürlich auch Kulturprogramm. So sorgte der Künstler Danny Buller für Schlagerstimmung im Saal und führte durch den Nachmittag. Gleich zu Beginn begab er sich am Donnerstag mitten ins Publikum „Er war schon in der Seniorenwoche hier gut angekommen“, sagte dazu Ronald Thiel. DJ Fred Schulze, eine feste Institution in Pritzwalk, erfüllte wiederum die Musikwünsche des Publikums. Der beliebteste Programmpunkt sollte aber erst später folgen: „Den Tanz, da freuen sich alle drauf“, sagte dazu Carolin Lehmann, die für die Stadt die Fäden bei der Organisation der Feiern in der Hand hält. Sie freute sich über die auch nach so vielen Jahren noch immer große Resonanz auf die Feiern. „In diesem Jahr waren auch viele neue Gesichter dabei“, hat sie festgestellt, „insbesondere bei den Senioren aus der Kernstadt.“ Dass die schon seit Jahren zahlreicher kommen als ihre Altersgenossen aus den Ortsteilen, liegt in der Natur der Sache: In der Kernstadt leben einfach viel mehr Menschen. Allerdings würde eine einzige Veranstaltung nicht ausreichen, um allen, die das wollen, eine Teilnahme zu ermöglichen. So wird es wohl auch Zukunft beim bewährten Modell mit zwei Nachmittagen bleiben. Denn soweit konnte es Thiel schon versprechen: „Auch im nächsten Jahr wird es die Weihnachtsfeier geben.“

Von Bernd Atzenroth

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