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58 Schüler, 23 Arbeiten zum Tourismus

Wittenberge 58 Schüler, 23 Arbeiten zum Tourismus

Zum zehnten Mal wurde der Pokal der Wirtschaft in diesem Jahr vergeben. Diesmal widmeten sich Schüler und Schülerinnen von vier Schulen der Region dem Tourismus als Wirtschaftsfaktor in der Prignitz. Teilgenommen hatten 58 Jugendliche, die insgesamt 23 Arbeiten eingereicht hatten. Der erste Platz ging an Patrick Lange vom Perleberger Gymnasium.

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„Alle Arbeiten sind belohnenswert“, befand Annett Jura, und dankte auch den Lehrern, Unternehmen und Familien für die Unterstützung bei den großen Facharbeiten für den Wettbewerb.

Quelle: Claudia Bihler

Wittenberge. Zum nunmehr zehnten Mal hat das Prignitzer Netzwerk Schule Wirtschaft am Mittwoch den Pokal der Wirtschaft vergeben. In diesem Jahr hatten besonders viele Schüler teilgenommen. 58 Jugendliche von vier Schulen hatten insgesamt 23 Arbeiten eingereicht, die alle den Tourismus als Wirtschaftsfaktor in der Prignitz behandelten. Die überwiegende Zahl der Arbeiten war von Schülergruppen erarbeitet worden, mit zwei preisgekrönten Einzelarbeiten überwog jedoch deren Zahl in der Spitzengruppe.

Dass jedoch alle Arbeiten belohnenswert waren, betonte Perlebergs Bürgermeisterin und Vertreterin des Wachstumskernes Prignitz, Annett Jura: „Einige waren herausragend, einige nicht ganz so gut.“ Doch zunächst hielt Jura eine Rückschau auf die vergangenen Jahre. Schließlich wurde der Pokal der Wirtschaft in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Insgesamt hatten in den vergangenen Jahren deutlich über 400 Schüler und Schülerinnen Arbeiten eingereicht, und sich mit Themen wie Mobilität oder den erneuerbaren Energien auseinandergesetzt. Dazu hatten sie Unternehmen besucht, Interviews geführt oder Videos und Präsentationen erarbeitet. „Vielfach haben die Jugendlichen eine hohe Kreativität bewiesen.“

Dabei nimmt seit zehn Jahren eine fünfköpfige Jury die Arbeiten unter die Lupe. Deren kritischen Augen ist nichts entgangen, und so verwies Jura auf einen kleinen „Wermutstropfen“: „Wir hatten auch Arbeiten dabei, bei denen die Teilnehmer dachten, dass ein wenig Internetrecherche reichen würde, dem ist aber nicht so.“ Solche Fälle hatte es in diesem Jahr nicht gegeben. Stattdessen hatten sich die Jugendlichen mit sehr komplexen Themen auseinandergesetzt. Der dritte Platz ging an Jona-Julie Hahn, Schülerin des Pritzwalker Gymnasiums, die sich in ihrer umfassenden Arbeit dem privaten Eisenbahnunternehmen „Deutsche Eisenbahn Service“ in Putlitz gewidmet hatte. Dabei stellte sie nicht nur die Angebote der Firma dar, sondern nahm wie gefordert auch die Familienfreundlichkeit des Unternehmens unter die Lupe.

Blumen und Präsente gab es für die Jugendlichen, die eine Arbeit eingereicht hatten

Blumen und Präsente gab es für die Jugendlichen, die eine Arbeit eingereicht hatten.

Quelle: Claudia Bihler
Der Preisträger des Wettbewerbs heißt diesmal Patrick Lange vom Gottfried-Arnold-Gymnasium

Der Preisträger des Wettbewerbs heißt diesmal Patrick Lange vom Gottfried-Arnold-Gymnasium. Perleberg (M.).

Quelle: Claudia Bihler

Dass man mitunter jemanden auch ein wenig zu seinem Glück zwingen muss, stellte Annett Jura fest, als sie den zweiten Preis an Mika Erik Dzikus, Max Köhler und Lukas Schulze vom Wittenberger Gymnasium überreichte: Die hatten zwar erst das Thema wenig spannend gefunden, sich dann aber mit wissenschaftlicher Akribie dem Sport- und Vitalresort neuer Henningshof in Perleberg gewidmet.

Tiefe Einblicke in den Gastronomiebetrieb konnte Patrick Lange vom Perleberger Gymnasium schon lange nehmen, schließlich arbeitet er bereits zeitweise im Hotel-Restaurant Alte Ölmühle in Wittenberge. Der erste Preis blieb deswegen auch gleich am Veranstaltungsort. Der Schulpokal geht an das Gottfried-Arnold-Gymnasium, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, Uwe Neumann, gratulierte. René Georgius von der IHK Prignitz, deren Stiftung Sponsor des Wettbewerbs ist, appellierte an die Unternehmer, die Jugendlichen auch nach der Facharbeit an sich zu binden: „Die Zahl der Ausbildungsplätze ist viel höher als die der Schulabgänger.“

Von Claudia Bihler

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