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700 Jahre Neuburg in Breese zünftig gefeiert

Breese 700 Jahre Neuburg in Breese zünftig gefeiert

700 Jahre Neuburg – das musste gefeiert werden. Denn von der Neuburg aus, die irgendwo in den Wiesen an der Stepenitz bei Breese gestanden hat, wurde die Gegend besiedelt.

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Viele Teilnehmer des Zuges waren in historischen Kostümen aus einzelnen Jahrhunderten gekleidet.

Quelle: Jens Wegner

Breese. Am vergangenen Wochenende wurde in Breese das Jubiläum 700 Jahr Neuburg gefeiert. Von der Neuburg aus, die irgendwo in den Wiesen an der Stepenitz bei Breese gestanden hat, wurde die Gegend besiedelt. Es entstanden Dörfer wie Klein Breese, Groß Breese und Kuhblank, später auch Weisen, Schilde, Bentwisch, Hinzdorf und Gardesow. Die Festivitäten begannen am Sonnabend mit einem großen historischen Umzug durchs Dorf. Dem Spielmannszug aus Werder (Havel) folgten die Bilder verschiedener Gruppen.

Amtsdirektor Torsten Jacob (r) übergab Bürgermeister Werner Steinen eine Plakette zur Erinnerung an das Jubiläum

Amtsdirektor Torsten Jacob (r.) übergab Bürgermeister Werner Steinen eine Plakette zur Erinnerung an das Jubiläum.

Quelle: Jens Wegner

Die Teilnehmer des Zuges waren in historische Kostüme gekleidet, in denen die einzelnen Jahrhunderte dargestellt werden. Wichtige Figuren der Zeitgeschichte, wie Albrecht der Bär und Anselm von Havelberg waren zu sehen. Die Familie von Retzdorff, die ehemaligen Burgherren, wurde von Breeses Bürgermeister Werner Steiner und seiner Familie dargestellt. Der 30-jährige Krieg war als ein Thema zu sehen, sowie der alles vernichtende Brand in Klein Breese im Jahr 1824.

Kinder der Waldgrundschule Breese und der angrenzenden Kita beteiligten sich zahlreich am Umzug sowie am Bühnenprogramm

Kinder der Waldgrundschule Breese und der angrenzenden Kita beteiligten sich zahlreich am Umzug sowie am Bühnenprogramm.

Quelle: Jens Wegner

Mewes Maschinenbau, mit einem Alter von 72 Jahren der älteste Betrieb in Breese, präsentierte sich mit einem eigenen Wagen. Viele Einwohner hatten ihre Häuser und Vorgärten entlang des Umzugsweges geschmückt. Als der Umzug an der großen Bühne auf dem Festplatz vorbeizog, wurden die gut 25 Bilder von Amtsdirektor Torsten Jacob näher erläutert. Werner Steiner zeigte sich positiv überrascht, ob der hohen Beteiligung am Umzug und der großen Besucherzahl auf dem Festplatz. Er dankte der Firma Ostbau für die Fertigstellung der Straße zwischen Breese und Wittenberge, die nun wieder für den Verkehr, wenn auch zunächst mit kleinen Einschränkungen, freigegeben sei. „Den Deichbau als eines unserer wichtigsten Ziele haben wir erreicht. Unser Dorf ist damit fast hochwassersicher”, konstatierte er. Torsten Jacob dankte Gerd Fleischhauer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg und seinem Team im Namen der Breeser für die Beseitigung von Sprengmitteln aus dem zweiten Weltkrieg. „Auch das trägt wesentlich dazu bei, dass wir heute hier schön feiern können”, sagte er und übergab Werner Steiner eine Plakette als Erinnerung an das Jubiläum.

Auf dem Festplatz gibt es ein Markttreiben mit rund 30 Ständen, an denen Kunsthandwerker und Händler ihre Waren präsentieren. Der Breeser Alpakahof Elbtal Alpaka präsentierte seine Tiere und Alpaka-Produkte. Die Kinder amüsierten sich auf der Hüpfburg, einem Karussell oder ließen sich bunt schminken. Eines großen Interesses erfreuten sich eine informative Chronik über Breese und eine Plakette, die an das Jubiläum erinnert, die es im Zelt des Heimat-, Kultur, und Geschichtsverein Breese - Groß Breese - Kuhblank zu kaufen gab. Während die Prignitzer Blasmusikanten die Leute vor der großen Bühne mit zünftiger Blasmusik versorgten, bauten sich die Kinder der Kita Breese und des Hortes der Waldgrundschule Breese im Festzelt auf. Sie hatten ein umfangreiches Bühnenprogramm vorbereitet. Zum Entzücken der vielen Zuschauer trugen sie Gedichte, Singspiele und Lieder vor. So beispielsweise das lustige Volkslied „Ein Loch ist im Eimer”. Am Sonntag gab es einen Frühschoppen mit Musik von der Kreismusikschule Prignitz.

Von Jens Wegner

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